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12 (1851) Nigels Schicksale
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mag dies vielleicht zu Eurem Besten dienen in dieser und injener Welt. Wo nicht, so erlaubt mir, schweigend zu scheiden,und damit fertig."

Vorwärts!" sprach Nigel,sprich dich aus, nur vergiftnicht, wen du vor dir hast."

Wohlan, gnädiger Herr ich sage es in Demuth" (beidiesen Worten sah Nigel ganz besonders gravitätisch aus);denkt Ihr, dies Würfeln und Karteumischeu und Besuchenvon Trinkstuben und Schauspielhäusern gezieme Ew. Herrlich-keit? So viel ich weiß, mir geziemt es nicht."

Ei, ei, du Narr, du bist doch nicht etwa ein Frommeroder Puritaner geworden?" fragte Nigel lachend, wiewohl ersich einigermaßen zum Lachen zwingen mußte, da er innerlichvon Scham und Zorn bewegt war.

Gnädiger Herr," antwortete der Knecht,ich versteheEure Frage. Ich habe vielleicht etwas von einem Frommenan mir, und wollte Gott, ich wäre dieses Namens würdiger.Doch lassen wir das gut sein. Ich habe die Dienstwilligkeitso weit getrieben, wie mein nordisches Gewissen es erlaubenwill. Ick kann Gutes reden von meinem Herrn und vonmeinem Vaterlande, wesin ich in einem fremden Lande bin,auch wenn ich dabei von der strengen Wahrheit ein klein We-nig abgehe. Ich will auch einen Hieb geben oder empfangen,wenn irgend Jemand zum Nachtheil des einen oder des an-dern redet. Aber dies Hernmluugern, Würfeln, Schauspiel-besuchen ist mein Element nicht. Ich kann darin nicht athmen.Wenn ich höre, daß Ew. Herrlichkeit Geld gewinnt, was viel-leicht einem armen Teufel recht weh thnt zu verlieren meinerSeel'! dann möcht' ich im Nothfall lieber mit Ew. Herr-lichkeit über die Hecke springen und dem ersten besten Vieh-

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