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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Drittes Kapitel.

Bingo! ci Bingo! he Bursch! Hieher! hier!

Fort ist er, doch er wird vor uns zu Haus sein.Ein storrig Vieh fürwahr ist dieser Köther,

Wie schwerlich wohl ein andrer. Bingo liebt mich.Mehr als der Bettler seine Gabe liebt.

Doch ist er mürrisch, dann mögt Ihr, mein Herr,Die Phantasie ans ihren finstern LaunenWohl leichter locken, als den Köther Bingo.

Der Domine und sein Hund.

Richard Moniplies hielt Wort. Am Morgen des drittenTages, nachdem Nigel seine neue Wohnung bezogen, erschiener vor seinem Herrn, als dieser eben beschiistigt war, sich an-zukleidcn- Es war nicht mehr sehr früh, denn der jungeFreiherr blieb gegenwärtig viel länger im Bette liegen, als erfrüher gewohnt war.

Nigel bemerkte auf seines Dieners ernstem Gesicht einegewisse Düsterheit, welche entweder auf ein erhöhetes Selbst-gefühl oder ans vermehrte Unznfriedenheit deutete, oder aufBeides zugleich.

Nun , Richard," nahm er das Wort,was gibt's heuteMorgen, daß du eine Fratze ziehst, wie die Köpfe an den Spei-röhren dort drüben an der Tempelkirche?"

Nigers Schicksale. II.

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