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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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habe» so viel getrunken und geschlafen, das; sie Nicht» zn essenbrauchen bis heute Abend, wo sie, wenn sie sich Muhe geben,Gönner oder Schauspieler finden werden, die sie abfüttern.WaS ihre übrigen Bedürfnisse betrifft, so kann eS ihnen nichtan kaltem Wasser fehlen, so lange die neue Stromquelle fließt,und die parnassischen Wämser sind von unvergänglicher Dauer."

Virgil und Horaz hatten bessere Gönner," bemerkte Nigel.

Freilich," erwiderte Malcom Dalgarno;aber diese Bur-schen sind weder Horaz noch Virgil. UebrigenS haben wir nochGeister anderer Art, bei denen ich Euch mit nächster Gelegen-heit einführcn will. Shakspeare, der Schwan vom Avon, hatausgesnngen, aber wir haben noch den wackeren alten Ben,der so viel Kenntniß und Genie besitzt, als nur je den Soccnsund den Kothurn in Bewegung gesetzt haben. Vorläufig sprcch'ich jedoch nicht von ihm. Ich wollte Euch vielmehr bitten,mit mir nach Richmond zn rudern, wo einige von den Herren,die Ihr gestern gesehen habt, einige Schönen mit Musik undSillabnb") zn bcwirthen gedenken. Ihr werdet unter diesenbemerkenSwerthe Angen finde» Angen, die einen Astrologenvon seiner Verehrung der Milchstraße ablenken könnten. MeineSchwester, der ich Euch vorznstellen gedenke, ist die Haupt-person in der Gesellschaft. Sie hat ihre Verehrer am Hofe,und gilt, obwohl ich nicht gerade ihren Ruhm ausposaunensollte, für eine der Schönheiten der Zeit."

Es ging nicht wohl an, eine Einladung znrnckzuweisen, woder Eingeladene, der sich vor Kurzem noch selber als eine sehr un-bedeutende Person betrachtet hatte, einer Dame von Stande, einerder ersten Schönheiten vorgestellt werden sollte. Lord Glenvarlochnahm die Einladung natürlich an, und verlebte einen vergnügten

"> Ein Getränk »vn Milch, Wein und Zurkcr.