berers, welcher im Raume einer elenden Bude die langen Kriegezwischen Zjork und Lancaster vorgeführt hatte, indem er diebeiderseitigen Helden mit der Sprache nnd den Manieren ihrerZeit über die Bühne schreiten ließ, gleich als ob das Grab dieTobten znrückgegeben hätte zur Unterhaltung nnd Belehrung derLebenden. Bnrbagc, der für den besten Richard galt, bis Garrickanftrat, spielte den Thronränber und Tyrannen mit solcherWahrheit und Lebendigkeit, das; am Schluffe der Schlacht vonBosworth, wo er fällt, Wirklichkeit und Täuschung in NigelsGemüth sich ganz vermischt hatten, und das; er wie ans denWolken gefallen war, als sein Gefährte ihm ankündigtc, KönigRichard werde mit ihnen im Meerfränlein zu Nacht speisen.
Es schlossen sich an sie einige Herren an, mit denen sie zuMittag gcspeiset hatten, nnd sie vergrößerten die Gesellschaft,indem sie einige der geistreichsten Köpfe nnd Dichter einlnden,welche selten in der Fortuna fehlten, nnd nur zu geneigt wa-ren, einen vergnügten Tag mit einer lustigen Nacht zn be-schließen. Also zog das Häuflein ins Meerfränlcin, und dortschienen sic beim Sectbecher nnd bei dem wetteifernd sprudeln-den Witz ihrer munteren Gcsiihrten zn verwirklichen, was einervon Ben Jonsons Zeitgenossen in einer Anrede an diesen mitHochgefühl nennt
— ..Die lyrischen Gelage,
Wo von dem Rebcnl'lut der frohe Math anschwollZum Nebcrsprudeln, doch nicht förmlich toll,
Nnd wonnevoller noch die Bcrse dein
Uns dünkte» als der SchmanS und feine Wein."
Anmerkungen zum ersten Kapitel,t) Der französischen Kochkunst geschieht von mehrernSchriftstellern jener Zeit lobende Erwähnung. — Die Bc-NigelS Schicksale. II. 2