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kam, als je vorher. Er wollte sich entschuldigen, aber LordDalgarno unterbrach ihn mit der Bemerkung: „Kein Wortdavon! kein Wort weiter! Ich weiß, warum Ihr hier vorAnker liegt. Aber ich kann reinen Mund halten. Eine sohübsche Wittwe könnte ein noch schlechteres Quartier em-pfehlen."
„Ans mein Wort, auf Ehre!" — begann Glenvarloch.
„Pst! pst! keine Worte!" unterbrach Lord Dalgarno. „Ichbin kein Plandermanl, und ich werde Euch nicht in's Gehegegehen. Es gibt genug Wild im Walde, Gott sei Dank, undich weiß schon für mich selbst eine Nike zu schießen."
Alles dies sprach er so leichthin, und die Erklärung, welcheer gab, schien ein solches Compliment für die Galanterie desHerrn von Glenvarloch zu sein, daß dieser sich nicht weiterbemühte, ihn zu enttäuschen. Wie der Mensch eben schwachist, — Nigel schämte sich weniger einer ihm fälschlich zuge-mntheten Schlechtigkeit, als seiner wirklichen Armnth, undgab dem Gespräche eine andere Wendung, seinen und seinerarmen Hauswirthin guten Namen der üblen Meinung desjungen Höflings preisgcbend.
Zögernd bot er einige Erfrischungen an. Lord Dalgarnosagte, er habe längst gefrühstückt, allein er komme eben vomBallspiel und wolle gern ein Glas Dünnbier von der hübschenWirthin trinken. Dies wurde hcrbeigeschafft, getrunken undgelobt. Da die Wirthin selber es brachte, so benutzte LordDalgarno die Gelegenheit, sie genauer zu betrachten, undtrank dann mit ernster Miene auf's Wohlsein ihres Gemahls,indem er kaum merkbar dem Lord Glenvarloch zunickte. FrauLeuchen fühlte sich geschmeichelt, strich ihre Schürze hinunterund sagte: ihrem Hans werde große Ehre von Ihren Herr-lichkeiten erwiesen; er sei ein guter, für seine Familie arbeit-