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12 (1851) Nigels Schicksale
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mit meiner Unwissenheit in diesen Dingen belästige. Ich mnßam Ende wie am Anfänge sagen: ich mag nicht das Stenerans den Händen der gütigen Piloten nehmen, welche mich be-reits in's Angesicht eines nnverhofften Hafens geführt haben.Was Ihr mir als gut empfehlt, das werde ich unterzeichnenund besiegeln, und den Inhalt der Urkunden werde ich besseraus einer kurzen Erklärung von Meister Heriot entnehmen,falls derselbe sich diese Mühe geben will, als aus tausendgelehrten Ausdrücken dieses Mannes von Fach."

Er hat Recht," sagte Lord Hnntinglen zu Heriot;unserjunger Freund hat Recht, diese Dinge Euch und mir anzn-vertranen. Sein Vertrauen ist nicht übel angewendet."

Meister Georg Heriot sah den beiden jungen Herren, welcheArm in Arm die Allee hinanfgingen, einige Augenblicke nachund sagte dann:Er hat allerdings sein Vertrauen nicht aufdie Unrechten Leute gesetzt, wie Ew. Herrlichkeit richtig sagt.Nichtsdestoweniger ist er nicht ans dem rechten Wege, dennJedermann sollte mit seinen eignen Angelegenheiten, sobald erderen hat, vertrant zu werden suchen."

Nach dieser Bemerkung beschäftigten sich beide bejahrteMänner und der zngezogene Schreiber mit Durchsicht verschie-dener Papiere und mit der Anweisung, wie die Urkunden ab-gefaßt werden sollten, um den Darleihern hinlängliche Sicher-heit zu gewähren, und um zugleich das Recht des jungen Frei-herrn auf Einlösung seines Stammgutes bis dahin zu wahren,wo er durch den schottischen Schatz befriedigt werde, oder bisdie Rückzahlung ihm ans sonstige Weise möglich sei. Heriotging dabei in die kleinsten Einzelnheiten ein mit einer Ge-nauigkeit, welche bewies, daß Erfahrung ihn selbst mit denverwickelten Bestimmungen einer schottischen Uebcrtragnng be-kannt gemacht hatte. Der Graf von Hnntinglen, obwohl weit

Nigels Schicksale. I. 14