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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
158
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buben an Hans Christie's Thür unterbrochen. Frau Leuchenkam heraus,mit Knicks und Lächeln um den Mund/- umihren geehrten Gast bei seiner Rückkehr zu bewillkommen.

Achtes Kapitel.

Merk' Dir die Alte, Heinrich; lache nichtOb ihres ThurmhutS, ihres SammetsaumS.

Ich nenne sic das Ohr des Dionys

Das Ohrgcwölbe über seinen Kerkern,

Wo der Gefangnen unzufriednes MnrrcnUnd Seufzen er behorcht. Wie dies Gewölb'

Fängt Martha Alles auf, was sich begibt,

Und was oermuthet wird in dieser Stadt.

Sie kann es melden, wenn'S ihr Vvrthcil heischt,

Sie kann Euch dienen drum, wenn ihren BortheilIhr mit dem Eurigen in Einklang bringt.

Die Verschwörung.

Wir müssen den Leser jetzt mit einer andern Person bekanntmachen, deren Wichtigkeit und Geschäftigkeit in keinem Ver-hältnisse zu ihrer anerkannten gesellschaftlichen Stellung stand,mit Frau Ursula Suddlechop, Ehegattin von BenjaminSuddlechop, dem berühmtesten Barbier in der Flcetstraße. Siebesaß ausgezeichnete Eigenschaften, vornehmlich (wenn manihrer Versicherung glauben durfte) eine schrankenlose Neigung,ihren Mitmenschen zu dienen. Ihrem dürren, halbverhunger-ten Manne den Ruhm der größten Handfertigkeit und die Sorgefür eine Barbierstnbe überlassend, in welcher hungrige Gesellendie Gesichter Derjenigen zu schinden pflegen, welche einfältiggenug waren, sich ihnen anznvcrtrauen, trieb die Fra» ein