Weibsbild disseits Temple-Bar, welches von einem so fernenVorfahr abstammte."
„Aber sie hat einen Pathen, Herr Mungo," fiel der Haus-wirth abermals ein, „und ich hoffe, ans Rücksicht auf ihn wer-det Ihr mir die Bitte »erstatten, meine Pathe nicht mehr sotief errvthen zu machen."
„Um so besser, um so besser," sprach Herr Mungo. „Esmacht ihr Ehre, das; sie, geboren und erzogen da, wo man dieBrnmmglocke hört, überhaupt noch erröthcu kau». Meiner Seel',Meister Georg," fuhr er fort, dem gereizten und sich sträubendenMädchen unter das Kinn greifend, „sie ist nett genug, um ihrenMangel an Ahnen vergessen zu machen — wenigstens in einerGegend, wie Cheapside, wo der Kessel den Topf nicht —" *>
Das Mädchen erröthete, aber nicht so zornig wie vorher.MeisterHeriot beeilte sich, das unanständige Sprichwort des Rit-ters zu unterbrechen, indem er ihm den Lord Nigel vorstellte.
Herr Mungo verstand Anfangs nicht, was Meister Heriotsagte. Nachdem ihm der Name NigelOlifaunt, Lord Glenvarlochabermals in's Ohr geschrieen war, richtete er sich empor undmachte dem Hanswirth Vorwürfe, daß er nicht vor allen Din-gen Standespersonen mit einander bekannt mache, damit die-selben Höflichkeiten anstauschen könnten, bevor sie sich mitanderen Leuten abgäben. Sodann machte er gegen seinenneuen Bekannten eine so artige Verbeugung, wie es einemlahmen Manne möglich war, bemerkte, er habe seinen HerrnVater gekannt, hieß ihn in London willkommen und drücktedie Hoffnung ans, ihn bei Hofe zu sehen.
Nigel sah augenblicklich an der Manier Herrn Mungo's undan dem verbissenen Lächeln des Hanswirthes, daß er es mit einem
— Schwarzarsch nennen kann.