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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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Zu den letzteren gehörte Georg Heriot, der, obwohl durch Ge-wohnheit und Erziehung geneigt gemacht, Adclsvorrcchte in einemnach heutigen Begriffen übertriebenen Maße anznerkcnncn, dochzu viel Selbstgefühl und Verstand hatte, um sich über jenes Maßhinaus Etwas gefallen zu lassen. Während er Herrn Mungo inden gebührenden Schranken hielt, erwies er ihm achtungsvolleHöflichkeit, Wohlwollen und cdelmnthigen Beistand. Dies Ver-hältnis; offenbarte sich in dem Benehmen des lahmen Ritters beimEintritt in des Goldschmieds Zimmer- Er grüßte achtungsvollden Hauswirts) und eine ältliche, anständig und etwas streng ans-sehende Person, Tante Judith genannt, welche die Honneurs imHanse und bei Tische machte. Dagegen nahmen seine Züge einenAusdruck boshaften Hochmuthes an, als er sich gegen DavidNamsay und gegen die beiden Kauflentc verbeugte. Er mischtesich ohne Umstände in das Gespräch der letzteren und bemerkte:er habe bei der Paulskirche gehört, der Bankerott Kümmel-spaltcrs (bei welchem, wie er wußte, die Beiden betheiligt waren)sei vollständig. Der Teufel habe den Krämer geholt und seinenganzen Kram; für die Gläubiger bleibe kein Batzen übrig.

Die beiden Kauflcute verzogen das Gesicht; aber zn klug,ihre Privatangelegenheiten zum Gegenstände einer öffentlichenErörterung zu machen, steckten sie die Köpfe zusammen undsetzten ihr Gespräch flüsternd fort.

Der alte schottische Ritter machte sich hierauf an den Uhr-macher mit derselben ungenirten Vertraulichkeit.David," spracher,alter Simpel, habt Ihr Eure mathematische Verrücktheitnoch nicht an der Offenbarung Johannis probirt? Nächstenswerde ich hören, daß Euch das Zeichen des Thieres nicht räth-selhaftcr ist, als das Getute einer Pfennigstrvmpete."

Ah Herr Mungo," antwortete der Mechaniker nacheinigem Besinnen auf das soeben Gesprochene und auf den