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Zerrungen, in vollem Maße geeignet war, auf den Monarchen,der den Farrcnschwanz verdiente, alle Wirkung hcrvorzubrin-gen, welche der Anblick eines für des Zuschauers Fehler lei-denden Wesens möglicher Weise haben konnte.
Mungo Malagrowther, späterhin znm Ritter geschlagen, faßtealso säwn früh am Hofe festen Fnß, was ein Anderer als er zu sei-nem Vortheil benutzt haben würde. Allein als er znm Peitschenzu groß geworden war, wußte er sich nicht in sonstiger Weise an-genehm zu machen. Zwar sind Bitterkeit, boshafter Witz undNeid gegen Andere, welche mehr Glück machen als der Besitzersolcher liebenswürdigen Eigenschaften, nichtnnbedingtHinderniffedes Emporkommens für einen Hofmann, aber wenn sie es nichtsein sollen, müssen sie mit eigennütziger Schlauheit verbunden sein,und diese war Herrn Mungo's Sache schlechterdings nicht. SeinSpott war zügellos, sein Neid konnte sieb.nicht verhehlen. Kaumwar er mündig, so hatte er so viele Händel, daß das neunfacheLeben einer Katze dazu gehört hätte, um sie alle ausznmachen. Ineinem dieser Zweikämpfe empfing er glücklicher Weise eine Wunde,welche ihn für die Zukunft der Verpflichtung entledigte, Heraus-forderungen anzunehmen. HerrRullionNattray vonRanagullionhieb ihm, während sie ans Leben und Tod fochten, drei Finger derrechten Hand ab, so daß er fortan nicht mehr den Degen führenkonnte. Späterhin schrieb er satyrische Verse auf die Dame Cock-pen, und wurde dafür von augestellten Leuten so jämmerlich zer-schlagen, daß man ihn halb todt auf dem Platze fand. Eins sei-ner Beine, welches bei dieser Gelegenheit gebrochen worden war,wurde schlecht eingerichtet, und so blieb er zeitlebens hinkend.Seine doppelte Lahmheit vermehrte einestheils sein barockes Aus-sehen, anderntheils diente sie ihm als Schutz vor gefährlichen Fol-gen seiner Laune. Allmälig wurde er alt im Dienste des Hofes,ohne weitere Verstümmelungen zu erleiden, aber auch ohne Freunde