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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
Seite
127
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Er war zuweilen wider Uns, aber im Ganzen war er ein treu-ergebener Unterthan. Aber dieser Bittsteller mag wohl sein Sohnsein; denn Lord Randal Olifaunt von Glenvarloch ist lange dahingegangen, wo Könige und Herren sowohl hingehen müssen, wieDeinesgleichen, Gürge. Aber was will sein Sohn von Uns?"

Die Berichtigung einer namhafte» Schuld," antworteteder Bürger,die er von Ew. Majestät Schatzkammer zu for-dern hat für Geld, welches Ew. Majestät in einer Zeit drin-gender Noth bei der Ruthvensfahrt vorgeschoffen worden ist."

Ich erinnere mich der Sache wohl," sprach Jakob.Wetter, ich war eben ans den Hände» des Gebieters von Glamesentkommen, nnd nie noch war einem Fürsten Silber willkommenergewesen. Schande genug, daß ein gekröntes Haupt eine so elendeSumme bedürfen sollte! Aber warum mahnt er UnS darob soungestüm, wie ein Bereiter ein junges Pferd? Wir sind ihmdas Silber schuldig nnd wollen ihn zu gelegener Zeit bezah-len oder ihm ans andere Weise Ersatz geben, was genug ist zwi-schen Fürst und Unterthan. Wir sind nicht inmeilitsUoneku§nech,daß man so gewissermaßen Hand an Uns legen sollte."

Großmächtigster Herr!" nahm der Bürger das Wort,derjunge Mann ist in der äußersten Noth, und dies macht ihn soungestüm, nicht sein freier Wille. Er muß Geld haben unddas bald, um eine Schuld an Peregrin Peterson, den Bewah-rer der Freibriefe zu Campvere, abzntragen, widrigenfalls erder Freiherrschaft Glenvarloch als eines nicht eingelösetenVersatzes verlustig geht."

Was? was sagst du da?" rief der König;dem Lümmelvon Bewahrer, Sohn eines niederdeutschen Schiffers, sollte diealte Freiherrschaft des Hauses Olifaunt zufallen? Bei Gott, das

Auf dem Sprunge zu entfliehen.