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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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sei, dürfte man mir, denk' ich, nicht eher sagen, als bis ichJemand nm Silber anrede."

Ganz die liebe Heimath," flüsterte Meister Georg demUhrmaebcr zu,Stolz nnd Armnth."

Aber der Uhrmacher hatte seine Schreibtafel und seine sil-berne Feder heransgczogen und überflog im Geiste das weiteGebiet der Rechenkunst von der Einheit bis zu den Millionen,Billionen, Trillionen, und hörte nicht und beantwortete nichtdie Bemerkung seines Freundes. Dieser bemerkte seine Ver-tiefthcit nnd wandte sich wieder zu dem Schotten.

Nicht wahr, Jockel, wenn ein Fremder Euch einen Nobelanbötc, würdet Ihr ihm denselben an den Kopf werfen?"

,Das nicht, woscrn ick ihm ehrlichen Dienst dafür leistenkönnte," antwortete der Schotte.Ich Lin zu jeder Arbeit,zu der ich tauge, willig, obwohl ich aus einem ehrenwerthenund einigermaßen wohlhabenden Hause stamme."

Es ist so alt, daß es den Einsturz droht," flüsterte Vin-eent seinem Kameraden zu.

Wirklich?" fuhr der Frager fort.Und welches Hanskann sich Eurer Abkunft rühmen ?"

Der Schotte zögerte mit der Antwort, wie cs seine Landsleutezu machen pflegen, wenn ihnen eine bündige Frage gestellt wird.

Nun heraus, Jockel!" drängte Meister Georg.

Ich bin eben so wenig Jockel, wie Ihr Hans seid," er-widerte der Fremde, als finde er sich beleidigt, mit einem Na-men angcredet zu werden, welcher damals als eine allgemeineBezeichnung der Schotten gebraucht wurde, wie heutzutageSawney (Sanderl d. h. Alexander).Mein Name, wenn Jhr'swissen wollt, ist Richard Moniplies, und ich stamme aus demalten und ehrenwerthen Hanse Schnittschloß, wohl bekannt ander Westpforte von Edinburgh."