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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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vornehmen weiblichen Knnden den Personen im Laden Ramsaysschenkten.Der jnnge Franz," sagte sie,zog die Aufmerksamkeitder Fränlein auf sich, weil er etwas Sanftes und Bescheidenes inseinen Blicken hatte; aber das half dem armen Jungen nicht wei-ter, denn er war stumm wie ein Fisch. Aber Jin Bin war sovoller Schnurren und Schnaken, und so willig und behend, und sodienstfertig und dabei so manierlich, und hatte einen Schritt wieein Reh im Eppinger Walde, und ein Auge, blitzend wie das einerZigeunerin, daß kein Weib, welches die Welt kannte, einen Ver-gleich zwischen Beiden zulasten konnte. Was den armen NachbarRamsay selber betraf, ja, der war ein höflicher Nachbar, ein ge-lehrter Mann ohne Zweifel, ja, er hätte ein reicher Mann seinkönnen, wenn er neben seiner Gelehrsamkeit gesunden Men-schenverstand gehabt hätte. Für einen Schotten war NachbarRamsay ohne Zweifel kein übler Mann z aber er war ewig ein-geränchcrt und mit Messingfeilstanb vergoldet und mit Lampen-rnß und Oel beschmiert," so daß Dame Simmons meinte, seinganzer Laden voll Uhren würde erforderlich sein, um ein schmuckesWeib zu bewegen, ihn anders als mit der Kluft anzngreifcn.

Eine noch bedeutendere Autorität, Frau Ursula, Ehegattin desBarbiers Benjamin Suddlechop, war genau derselben Meinnng.

So beschaffen und so angesehen waren die beiden jungen Leute,welche an einem schönen Apriltage, nachdem sie zuvor ihren Lehr-herrn und seine Tochter bei der Mittagstafel um ein Uhr bedient dies, ihr jungen Bursche von London, war die strenge Zucht eu-rer Vorfahren! und nachdem sie den Abhub in Gesellschaftzweier Dienerinnen, der Köchin und des sogenannten Mädchensder Jungfrau Margarethe, verzehrt hatten, ihren Meister aufdem Posten im Laden ablöseten und der bestehenden Gewohnheitgemäß mit Bitten und Empfehlungen der Maaren ihres Meistersdie Aufmerksamkeit der Vorübergehenden in Anspruch nahmen.