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Verf. Wie mancher arme Teufel, der sich bei der Mengeseiner Kinder nicht zu helfen weiß, kann ich nicht umhin, dieZahl derselben zu vermehren. „'S ist mein Beruf halt, Heinz.—Diejenigen unter Euch, welche der Vergessenheit wcrth sind, —vielleicht alle — mögen ihr überliefert werde». Jedenfalls seidIhr in Euren Tagen gelesen worden, und das ist mehr, alsvon vielen Eurer Zeitgenossen gesagt werden kann, die wenigerGlück und mehr Verdienst hatten. Ihr könnt nicht anders sagen,als daß Ihr den Preis davongetragcn habt. Es will immeretwas heißen, die Aufmerksamkeit des Publikums sieben Jahrelang zu fesseln. Hätt' ich blos Waverley geschrieben, so war'ich schon längst, nach der hergebrachten Redensart, „der geist-reiche Verfasser eines zu seiner Zeit sehr bewunderten Ro-mans". Ich glaube meiner Seele, der Ruhm Waverleys wirdsehr durch Diejenigen aufrecht erhalten, welche geneigt seinmögen, diese Erzählung ihren Nachfolgern vvrzuziehen.
Hauptm. Sie sind also geneigt, Ihren künftigen Ruhmfür gegenwärtigen Ruf hinzugeben?
Verf. äleliora spero *). Horaz selber rechnete nicht dar-auf, in allen seinen Werken fortzuleben. Ich kann hoffen, in ei-nigen der meinen zu leben: non oinnis morisr Es liegt einTrost in der Betrachtung, daß die besten Schriftsteller in allenLändern die bändereichsten gewesen sind, und es ist oft gesche-hen, daß die, welche in ihrer eignen Zeit am besten anfgenommenwurden, auch der Nachwelt gefielen. Ich denke nicht so schlimm vondem gegenwärtigen Geschlecht, daß ich annehmen sollte, seine jetzigeGunst müsse nothwendig aufkünftige Verdammnis; schließen lassen.
Hauptm. Handelten Alle nach solchen Grundsätzen, so würdedas Publikum überschwemmt werden.
Ich hoffe Besseres.
Ich werde nicht ganz sterben.
MgelS Schicksale.
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