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rischen Namen in unserer schottischen Hauptstadt gemacht.Seitdem stehe ich nicht mehr in den Läden unserer Buchhänd-ler, mit naseweisen Lehrlingen um die Gegenstände meinerNeugier feilschend, hernmgestoßen unter Knaben, die Rechen-nnd Schreibbiicher kaufen wollen, und unter Mädchen, diefür einen Kreuzer Papier holen: nein, der Buchhändler selberheißt mich herzlich willkommen mit den Worten: „Treten Siegefälligst in's Comptoir, Herr Hanptmann. Junge, einenStuhl für den Herrn Hauptmann! Hier ist die Zeitung, HerrHanptmann, die heutige Nummer," oder: „Hier ist das neuesteWerk; nehmen Sic das Falzbein und schneiden Sie es unbe-denklich ans," oder: „Nehmen Sie es mit nach Haus," oder:„Sie sollen es zum Bnchhändlerpreis haben." Oder wenn csvielleicht ein Werk aus seinem eigenen Verlag ist, erstrecktsich seine Freigebigkeit so weit, daß er sagt: „Ihnen, HerrHanptmann, werde ich eine solche Kleinigkeit doch nicht inRechnung bringen; es ist ein überzähliges Exemplar. HabenSie die Gute, dies Werk bei Ihren lesenden Freunden zu er-wähnen." Ich schweige von unserem behaglichen, wohlge-wählten literarischen Kreis bei einer Meerbntte, einer Keulevon einem fünfjährigen Hammel und dergleichen, oder bei ei-ner die Runde machenden bescheidenen Flasche von RobertCvckburns bestem Schwarzen — vielleicht von seinem vorzüg-lichsten Blauen, dienlich unser Gespräch über alte Bücher undüber Pläne zu neuen zu beleben. Das sind lauter Annehm-lichkeiten, die Männern vom Schriftstellerfach Vorbehalten blei-ben, und ich genieße sic in ihrer ganzen Ansdehnung.
Indessen Alles unter der Sonne ändert sich. Mit unge-meinem Bedauern vermisse ich jetzt bei meinen jährlichen Be-suchen in der Hauptstadt den herzlichen Willkomm des geist-reichen, wohlwollenden Freundes, der mich zuerst im Publikum