den Grafen von Dorset und Middleffex ersehen, großes Glück,weit über die Erwartungen des Verfassers hinaus. „KeineKomödie," sagt er, „hat seit langen Jahren so volle Häusergemacht. Ich hatte die große Ehre, so viele Freunde zu finden,daß das Hans, so lange es steht, nie so voll gewesen ist, alsbei der dritten Aufführung dieses Stücks, und ganze Schaarengingen weg, weil sie keinen Play mehr fanden""). Der Ver-fasser der vorliegenden Erzählung hat aus dem Junker vomElsaß einige Andeutungen entlehnt und die Kunde davon, answelchem Fuße die Eisenfresser und Diebe der Freistätte mit ihrenNachbarn standen, mit den hitzigen Studenten des Tempels.
Dies wären die Materialien, welche der Verfasser bei die-ser Novelle benutzt hat, einer Novelle, die vielleicht, wie mancheandere, unterhaltender ist, wenn man sie znm zweiten Maleliest, als beim ersten Ueberblick der Geschichte mit ihren we-nigen und mageren Begebenheiten.
Der einleitende Brief ist, wie Lucio sagt, „des Scheineshalber nur" geschrieben und wäre nicht vorgedruckt worden,wenn der Schreiber daran gedacht hätte, sich zu seinem Werkezu bekennen. Da eine Maske und ein Jncognito das Vorrechthat, mit einer fremden Stimme und in einem angenommenenCharakter zu sprechen, so hat der Verfasser sich in der Ver-kleidung einige Freiheiten erlaubt, und während er fortfährt,auf den mancherlei Entschuldigungen zu bestehen, welche die
heirathet mit einer Wohnungsvermietherin, die Kirschbranntwein aus-schenkt und kuppelt.
Schaber, ein heuchlerischer, Gebete plappernder, psalmsingender,steifer Gesell, der für fromm gelten will, ein frommer Spitzbube, imBunde mit Kniffig, liefert jungen Erben Geld und Gut. — S. Shad-wclls Werke, 4. Band.
") ShadwellS Werke, 4. Band,