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12 (1851) Nigels Schicksale
Entstehung
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gab ihnen einen Platz in der Fleetsircct, nm ihre Kirche dar-auf zu bauen. Das damals anfgcfnhrtc Gebäude wnrde er-neut durch Courtney, Grafen von Devonshire, unter EdwardsRegierung. Zur Zeit der Reformation behielt der Ort seinRecht als Freistätte, und Jakob I. bestätigte und erweitertedasselbe durch eine Urkunde im I. 1608. Shadwcll mar dererste Schriftsteller, welcher von Whitcfriars literarischen Ge-brauch machte in dem Schauspiel:der Junker vom Elsaß",einer Nachahmung der Adelphi des Terentius.

In diesem alten Stücke erziehen zwei reiche Brüder zweijunge Leute (Söhne des Einen), jeder nach seinen besonderenGrundsätzen von Strenge und Nachsicht. Der ältere von denZöglingen, der mit großer Strenge behandelt worden war,verfällt plötzlich in alle Laster der Stadt, wird von den Be-trügern und Ranfern von Whitefriars verführt und wird miteinem Worte der Junker vom Elsaß. Der Dichter gibt als Cha-rakterbilder jenes Ortes die in der Anmerkung bezeichneten Per-sonen"). Das Stück machte, wie wir ans der Zueignung an

p Kniffig, ein Schuft, der Schulden halber sich nicht aus White-friars herauswagen darf, dort aber junge Erbe» in seine Netze locktund ihnen unter lästigen Bedingungen Geld und Gut verschafft, sich fürsie verbürgt und mit ihnen theilt, bis er sie zu Grunde gerichtet hat.Ein unzüchtiger, schamloser, lüderlicher Gefell, wohl erfahren in demNothwälsch der Umgegend.

Scheincwohl, Vetter der Belfords, der, nachdem Kniffig ihn zuGrunde gerichtet, als Lockvogel für Andere dient, und sich nicht ausdem Elsaß hcranswagen darf, wo er wohnt. Er verbürgt sich mitKniffig für Erben und schwelgt auf deren Kosten.

Hauptmann Hacken, ein Tölpel aus dem Elsaß, ein feiger, un-verschämter, lärmender Gesell, weiland Wachtmeister in Flandern, woer der Fahne entlaufen ist, hat sich um einer kleinen Schuld willen in'SElsaß zurückgezogen, wo er zum Haupnnann geschlagen worden ist, ver-