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wohnen, muß bemerkt werden, daß der genannte Mann einreicher Burger von Edinburgh, des Königs Goldschmied, war,der Jakob dem Ersten nach der englischen Hauptstadt folgte undsein Geschäft mit solchem Glück betrieb, daß er 1622 als einerder Wohlhabendsten seiner Zeit starb. Er hatte keine Kinder.Nachdem er diejenigen seiner Verwandten, welche etwa Anspruchauf seine Erbschaft machen konnten, reichlich bedacht hatte, ver-machte er sein übriges Vermögen zur Gründung einer mildenStiftung, in welcher die Söhne von Edinburgher Freisassenunentgeltlich zu dem ihren Fähigkeiten angemessenen Beruf er-zogen und in Stand gesetzt werden, unter günstigen Aussichtendie Lebensbahn zu betreten. Das Stiftsgebäude ist ein Viereckvon edler gothischer Bauart; es bildet in demselben Maße eineäußere Zierde der Stadt, wie cs als Anstalt, vermöge derzweckmäßigen Einrichtung, dem Gemeinwesen zum Nutzen ge-reicht. Zur Ehre der Verwaltung (der Obrigkeit und Geist-lichkeit von Edinburgh) ist das Vermögen der Stiftung so an-gewachsen, daß-sie jetzt jährlich hundert und dreißig junge Leuteunterhält und erzieht, von denen viele ihrem Vaterlande inverschiedenen Stellungen Ehre gemacht haben.
Von dem Gründer einer solchen Wohlthätigkeitsanstaltläßt sich voranssetzen, daß er mit festem Schritt und beobach-tendem Blick durch's Leben gewandelt sei und keine Gelegenheitversäumt habe, denen beizustehen, welchen die zu eigner Leitunguöthige Erfahrung abging. Indem ich annahm, daß seineBemühungen zum Besten eines jungen Mannes von hohemAdel gemacht wurden, welcher durch den aristokratischen Hoch-muts) seiner Zeit, nicht minder durch die mehr unseren Tageneigcnthümliche selbstische Ueppigkeit, endlich durch die zu allenZeiten üblichen Verführungen der Genußsucht mißleitet war,dachte ich Unterhaltung gewähren und selbst Nutzen stiften zu