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8 (1853)
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©efialt, durch feinen ©crud;. 2BaS nicht auf miefj wirft, tflfür mich nicht oorhanben, was aber wirft, bas iff eine traft.

Sie SWenge ber im göttlichen SBeltall »orhanbenen träfte ifffo jahlloö als mannigfaltig, ©te bilben eine ungeheure ©fufen»folge »out ©eringjfen $um £>öd;fien. ©ie »erfunden ftd? mit an*bern träften, unb bringen bttrd) foldje ißcreintgitng ganj neueSrfd;cinungcn hcroor. SBelche Sttannigfaltigfett »oit träften wohntnicht in beut törper, welchen wir ©teilt nennen! 5Bic größernoch tiefe fütannigfaltigfeit in ben fhflanjcn; wie noch größerin ben £h»eren! 2lber nicht bloße SStannigfaltigfcit perrfchtunter ihnen, fonbent and; eine höhere ober niedere ©tufe. SieSebenöfraft ber fJJffanje iff bod; hoher nid bie traft, weld;e ber©teilt bot; jene »ermchrt ftd; durch ftch felbfi, put ihre fyugenb,il;r Jllter, ihre goripflaiiäitng. £öhernoch ficht bie traft, welchewir Spterfeele nennen; benn fie fühlt, ftc wählt, fte urthcilt.Stoch höher fleht die traft bcS ntcnfchlidjen ©eifieS in ber perr»liehen tlarhcit ihres ©tchfclbfibcwußtfeinö. Stoch höhere träfteflehen über uns, welche die heilige Schrift Gcngcl unb (Sräengelnennt.

Slber alle diefc gamilien unb Striepe »on träften in derSchöpfung ©ottcS find, was fie find, burd; ©otteS Sßillett;alle hnbeit ihre befonbern 333trfttngSfreife, il;rc befonbern 23e*fltmmitngcn, ihre eigcnthümlichen ©efefje, nach denen fie hnnbclnunb wirten müffen. Saruut iff unb bleibt der ©teilt nur ©teilt,unb behält feine ©igenfd;aftcn; barttnt fttd;en bie SBurjelu desSBeinftocfS unb der Stficl nur die ihnen cntfprechcnben StahrungS*Hoffe; darum leben und bewegen ft'ch anders ber Sßogel in derStift unb der gifd; int üBaffer. 3ede traft in der Statur b«t»oit ©ott if;r eigenes ©cfef3 empfangen, unb alfo aud; derntcnfd;lid;e ©eifi ein eigenes, welches Weber das ©efe(3 desSpieres, noch brr fpflanje, noch bcS ©tetnes iff.