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Sluge, imfcvm Ohr, unfcrnt ©cfiißl erfdjeiut, ift immer etwas3tbtfcheS, nichts ©eifltgeS. Sic ©eelc aber wirft nach bent£obc beS SeibeS atlcö 3tbifd;e ab, welches int ©rabe »erwefet.Sarum tft fie utiferm Sluge unfichibar, unfcrnt ©efiihle unem*pftubbar, imferm Oltre itnbörbar.

©o will ich Sterblicher mich bcmt nid)t weifcr bitnfen, als3efuS, mein göttlid;cr Seßrer, war; fo will ich glauben, wie erfeine eigenen 3üngcr belehrt hat. @» bi» ich überzeugt, baßfein fKcnftb etwas ©eiftigeS feßen ober fühlen fann, fonbernwad er fief;t ober fühlt, ift immer etwas 3rbifchcS, ScibtichcS.golgtid; fann mir itnb Stiemanbcn bie ©eelc eines Slbgcfchiebenettin biefent Seben crfchcinen, weil id) bie ©eelc, als folche, Weberfel;ett, noch hören, noch fühlen fann.

SBolltc uns aber ein abgegebener ©eifi erfcheinnt, fo müßteer einen neuen Seib anjichcn. Siefer neue Scib wäre bann eingan; anbercr, als ber im ©rabe »erwefenb liegt; folglid; würbeich bie Grrfdjeimmg, als eine frembe ©eftalt, auch nic^t fennen,unb ihr Gctfcheincn wäre für mich ganj »ergebend. Ober woitcht es in ber heiligen ©chrift, baß ©ott ben ©eelen nach bent$ebc fogleich wicber einen neuen Seib anjiehe, ber bem »origenan ©eftatt unb ©cfichtSäügen ähnlich wäre? 9ltrgenbs fagtbicS bie heilige ©dtrifi. 255enn alfo 5D?cnfd;cn cs bettnoch be*haupten unb lehren, fo ift ihre Sehre ein £irngefpinnfi, unb ftcftellcn ftd) mit ihren angeblichen Offenbarungen, bon betten ©ottes5Bort nichts weiß, in bie »erachtungsmerthe 3»hl falfd;erSchrcrunb bcbauernSwerthcr ©chwärittcr.

Slber jweitenS auch bie Vernunft fiintmt fch»n harmo»ntfeh mit 3eftt überjeugenben SBorten jufantmeit. ©obalb bieSermmft aller Ißolfcr einmal erwachte, baS heißt» fobalb bieüttenfehen einmal ruhig unb unbefangen naihjubenfen anftngett,»etwatfen jte bie leeren Gritibilbungen »on ©cfpenfiern unb ©ei-