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8 (1853)
Seite
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erfchlafft, bic Seele ermübet, Me ©nbilbungdfraft mit jcfccSterbe empftttblichcr unb reijbarcr ifi, wenn bic ginflcrnifj badSpiel ber ©inbilbitttgcn mehr bccjünfltgt, bann fürchtet ber fchwachcSterbliche Singe, bic er am Stage felbfl oerlad;t. Saraud läftfid> auch fcl;r leicht crtlärsn, warum, wad man oon ben grau«fenhaften ©rfcheimtngcn erzählt, met^cnö nur im Sunfcln, nurin ber Stacht gefchcn worben fein foll. Saper entfefcen ftd; felbftSinber, bic niemals oon Oefpenfiertt hörten, oor fehr gewöhn«lid;cn Singen, bte in ber Sunlel(;eit ber Stacht eine abenteucr«lid;e (Seftatt gewinnen, unb beim Siebte alte, befannte Singe ftnb.

So entfeeht aller Srrtbum in ber SBclt; benn ber Srrtbumglaubt in allen Stiiefen an Singe, bic gar nicht ftnb.

@d mögen nun Gcrfcheinungen abgefchiebcner Seelen wirtlichftattftnbcn ober nicht wenigftend wären fic für oielc Sterb«lid;e wünfd;cndmcrtb. SEBetin ber weinenben SMutter nori; badholbfcligc Jtinb lächelnb crfchicnc, bad fte burch ben Stob »crlor;wenn beut liebenben ©atten ber ©eift feiner oerflärten ©attinStrofi aud fehötten ©cftlbcit in bad wunbe $crj brächte; ach,wenn eine Scrbinbttng, ein Umgang mit beit entfehwunbenenSichlingen möglich wäre; wenn bad irbifd;c Heben fleh fo naf; anbie jefst Ocrfchleierte ©wigfeit brängen, unb ber Staub ben ©eiftberühren fönnte: meid; ein erbabened Sood ber SStenfehheit wäre

bied!-2(d;, wir muffen cd entbehren. 2Bir ftnb beffelbctt

nod; nid;t würbig. Staub ifi Staub, ttnb bad ©cifiigc wohntin herrlichem S8erf;ältniffcn,

Sch will nicht fragen, ob bie ©rfebeinung abgefchiebcner See«len ntöglid; fei. ©d ifi ja SBicled möglich, wad bartttn auf ßr*ben nod; titd;t erfüllt ift. 3ch Mürbe ttitd;, wie taufenb Sintere,in unfruchtbare SHuthmafjungen oerirren, unb aud beitt Habt;»rinth meiner ©ctanten nod; unjitfricbcncr heraudtreten, ald td;hineintrat.