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nahe Hoffnung ntd;i hat. Sltlein er fmt eine nod) nähere £>off*nung. ©r finbet bie längft »erlernen ©dichten mietocr, ftatteuer; er finbet feinen ©ott, ber ifmt mehr wirb, als ihr armen3öaifen ihm wäret unb geben fomttet; er finbet ein fcligcs ©a«fein ebne ©nbc; ja er finbet euch felbfl eben fo batb wieber.©enn was tft gittefjt bic längfte ©aucr eures ©rbcntebcnS?fraget ben jiebenjigfäbrtgcn ©reis, er wirb euch antworten: 3 #habe »on meinem Sehen fo »icl begatten, als wäre cS ein Som«mernachttraum »on ftebengig Sttimtten. Stun, unb warum weinenwtr? ©rennt uns nicht auch ber Schlaf? Hub trennt uns berStob um »icl länger?

Stein, wir follten unfern flcrbenben greunben beim Scheibenim ©obe mit eben ber Stube bic gute Stacht fagen, wie beimSchlafengehen am Slbenb, wo wir fchon über bie Stacht hinweg»blicfeit, unb uns bcs beöorftehcnbcn SÄorgcnS »orauS freuen;ober wir füllten ihnen bas freunblicf;c Sebcwohl juflüftcrn, wtewenn fte bie fixere Steife in ein angenehmes Sanb, in baS £ausunferS SatcrS, in bie fieimath ttnfcrcr ©eliebten anträten, wo«hin auch wir cingetabcn ftnb 51 t fonmten, unb wohin wir ihnennach weniger 3 eit folgen.

©er ©ob ift,-wenn td) hinwegtfmc alle fchauerlicheit Stehen«umftänbe, mit welchen ihn meine ^hantafte begleitet, fo furchtbarnicht. Stientanb würbe ben ©ob furchtbar ftnbcn, wenn er nochfeinen entfeclten Seichnam gefeheit hätte, beffen SläfTe, .Kälte unbgleichfam fteinerne ©mhfinbungsloffgfeit uns ©raufen erregt;wenn er »om Sterben nichts wüfttc, als cS fei eine SScrwanb»lung unferet Seele, ein §>erübcrfcbwcben in bas ©liiefliebere unbSeligere.

3n ber ©hat i|t eS bie ftnflerc ©inbilbungSfraft, welche unshier am meifien beunruhigt. Sie »erfejjt uns mit »oller Sehens*fraft unb SebenSfchnfucbt in bic Sage beS Stcrbcnbcn, unb läßt