2Btr pabcn längft mit ber äBaßrheit erfahren, baß ©oft bie^erfon nic&t anftept, fonbern tn allerlei SBolf, wer thn fürchtetunb recht ttjut, ber ift ihm angenehm. (Slp. ©efch. 10, 34. 35.)3cp will mich hüten, in bie falfchen Urtpcile, in bie gchäffigen2Bünfcpe, in bie Ungerechtigleiten etnjuftimmen, welche bie Seibernfchaft cineb |>affeS einpfiert, ber »on allen Slrten bcS paffes ju«gleich ber entehrenbfie unb uneerftänbigjte ift. 3<h will »iclmchrihn, wo ich ihn bei 2lnbcrn bemerfe, ju unterbrüclcn fuchen. (Solebe ich wahrhaft in 3efu hohem ©eiftc, fo bcfßrbere ich bas3tel ber weifen unb guten SMtPerbrüberung.
Sich, wann wirb bieS 3iel errungen fein? SBann wttb biegefammte Sftenfchbeit eine f)cerbc, unb ©prißus ihr einziger§irt fein? SBann wirb griebe bie entzweiten SBolfer »etföhnen,unb in 2111er fwrjen eine Siebe wallen? — 2Banti finft basblutige (Schwert; unb wann wirb faabfuept, ^Raubgier unb 3Rorb=luft lein Opfer mehr ftnben?
Unb möge bie 3cit auch noch fo weit entfernt fein, ihre gernelann mich nicht binbern, baß ich mich ihr nähere. Slbcr mein£erj fchließt ben grieben mit Sillen, unb nennt Seine Äinber,o hinunlifcher SBater, Srüber unb ©ottesoerwanbte. Slbcr meinfeerj fließt ben ewigen 23unb ber Siebe mit Sillen, welches SBoIteöunb Sanbes, welcher ©laubenSpartei unb Kirche fte auch jugetpanfein mögen.
Siefe heiligen ©eftnnungen unb SnifcplüfTe feilen mich immerbegleiten. ©aju Perleibe mir, e SBater, bie Äraft ©eines heiligen©eißeS. Simen.