Druckschrift 
8 (1853)
Seite
204
Einzelbild herunterladen
 

204

bcn an 3cfunt, bad heilt, wer ftch fccv £>ciltgfeit unb ©ollfant*utenheit bcö atlcrhcttigficn nähert auf bem 2Bcgc, bcn und 3cfudgezeigt hat, unb auf wettern wir allein jur ©ottähntidjtcit gc=langen tntreh Trennung oon allen ©iinben; wer in 3efu feinen£>cilanb unb ©ruber, wer im SBeltall bed ©chöpfcrd bad ©ater«band, im ewigen ©ein bie ©cflimmung unferer ©cclen ertennt:ber tfl ein Sbriff! Unb wenn er and; in manchen ©or*Teilungen »on bcn meinigen afcwic^c; unb wenn feine Strt ber©oftcsbcrchnmg nicht bie tnciirige wäre; wenn er and; in anbern4tird;cn betete er ifl bennoch ein Shriiti beim er hat mitmir einen ©tauben bureb Sefunt, eine Siebe ju bcn ©fett*fehen, feinen ©rübern, eine Hoffnung im SEobe jur ©cligfeit,eie und Shriflud erworben hat.

Soch baritm foll id; unb will ich in meiner ©ruberliebe Äei»nem bcn SBorjug geben, weil er ben Staaten bed Shriften trägt,auch ber 3»bc, auch ber in ©linbheit frreitbe £>cibe, auch berummffenbe anbetet ber ©eftirne ttnb @ö$cn, auch ber ©erct;rcreine« falfchen Propheten ifl mein ©ruber. Senn welrije ©Seit»ßerbriiberung wäre cd, wenn ich erfl nad; bem ©tauben berSOtenfehen fragen wollte, ehe ich ihnen £bcil an meinem £cr*jen gönnen wollte? 3cfud will, ich fott beut ©ott ähnlichwerben, ber feine ©onne gnäbig aufgehen läfit über bcn ©crech»ten, wie über bcn ©iinber. 3cglid)<W/ ber mir nahe fommt,ba| ich ihm tiiij 3 ltd; fein !ann, bem foll ich helfen; ber ifl meinStächficr! ©o half ber barmherjige ©amariter, wie 3cfud baderhabene ©eifpict mfflelltc, ohne anfehen ber SMigion bem Un=gliid(id;cn. ©o foll auch ich* $>inmcg mit beut mörberifchen©orurthcile, wctchcd elufi fo »iel Crlenb über bad Sebett ber©tenfehen gebracht hat! de gibt mancherlei alter unter bcnibiti»bem einer gamilic; cd gibt Säuglinge unb Grwadffene, in Un*miffenbett ©piclcnbe unb ©erfiänttge, aber hoch ftnb fte allcfantmt