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8 (1853)
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fßtcnfcb, bu f>afi bicO fctbfi ßcflraft, nic^t ©oit ftraftc hieß!Scrlorcn ifi für bid; <mf immer bic oerlorne Scbcndäcit, abernicbt bic nod; übrige, nidft bic ewige ©nabe ©otteb. ©ebebin, ibite Seife unb befebre bieb!

Seife ifi nicht eine förderliche ©clbfibcftrafung für begangene©iinben. Sufe ifi feine 3ücbtiguieg beb Scibcd. Seien obgleichbu mit beete Scibc, nid bem SBcrfgeetge beiner ©cclc, fiitibigtefi,fo war ed boeb nicht ber Seih, welcher gcfüeebigt bnt, fonbernbie ©cclc in ibnt. Sitebt ber Solch bed -fKörberd ifi flräflid;,fonbern ber SDtörber. 9lid;t bette Scib foll alfo büßen, fonbernbetne fütebtge Seele.

Sic wahre Seife befiel;! nicht in bloßem ©citfäcit unbKlagen über begangene Sdwrbeitctt beim Diene ifi im ©cfolgealles Söfen, unb bloße Dicetc ifi nod; leine Sttfe. 38a(;rc Seifebefiehl nid;t bloß im eifrigen Setreiben goitcbbtcnftlid;cr fKtnb-letngcn, iit ©elübben, in Sllmofen, im £crfagcn langer ©ebeie.©ott ifi ein ©cifi, unb bic if;n anbeten, müffen i(;n iete ©cifieetnb in ber SGB a 1; r f; ei i anbefen. (So. 3o(;* 4, 24.) Sßal;rcSufe befiehlt nicht in fcbmerjltd;cn Sntbcbrungcii, in 2Bal(fa(;rtcn,im Saften unb Steinigen. Senn bic Iciblid;c Hebung, fpriebt berülpoftcl fttaulud, ifi wenig niffic; aber bic ©ottfeligfcitifi jet allen Singen niifjc. Dteit ©ottfeligfcit bnt bie Serbeifungbtefcd unb bed äufünftigen Sehend! (1. SEteit. 4, 8.)

3Bal;rc Seife ifi atfo nidjt Slcnbentng äußerlichen £btenö,nicht Slcnbcrung leiblicher ©rfdmfte, fonbern Slcnbcrung berSeele. Sufe ifi Sinmicdänbcrung, Serbefferung bcöföcrjcnb,Slnftrcbcn unb Dtingen nach größerer Sollfomnecnbeit bed ©c*mütbd, bad beißt, nach ber ©nabe ©otted. Hub wer biefeflieht, ber wirb fte ftnbcn.

£f;ut Seife unb belehret euch, ober, wcld;ed eben biefcd fagenwill, cnwftnbet Dtcuc unb ocrootffommnet euch! Sterbet cnblieb,