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7 (1853)
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rote unbegreiflich wird Du mit fclbfl in bcnt tleüiftcn DeinerSBerfc! 3ep mag umhetfcbauen, mohitt ich mill, überall pre«bigt mir SllleS Deine 3J?ajeftät, Deine uncrfc^öpftic^e SEBeiS*heit, Deine unergriinbltebc ?>ulb. SEBie mag bcr SKcnfcb Deinje ocrgcffen, Deiner oergeffen, ber Du feiner nie »ergiffefi?SEßte mag bcr TOenfcb Dich bernüffen, Dtcbfucbcn, o Du Slltgegen»märtiger, beffen SEBcfen itnb §>obeit uns aus beut iflcinftcn unb©rügten anfpriebt, maS uns umgibt?

Der EOTcnfcb ijt cS möglich? er Dich »ergeben, er un*bantbar fein, er fetbft bo<b bie febönfte Slume in bcr gefammten©cböpfung, bie er fennt! @r Diel; »crläugnen, ber Du Diebin ibm am f>errlic^ften offenbart bafi! @r, gefebaffen Dir äbn=liebl ©cift, gleich Dir, o ©ott bcr ©ciftcr, beiligfler ber @e(=ftcr! er bergift ber erhabenen Slbfunft; bergtft feiner erhabenenSeflimnutng? flebt (tunlich * tbierifcb nur amSrbifcbcn? ftebt nur©taub, lebt nur fiir benfefbenforgt nur für feine Stabrung,für baS ©cbeiben feines SeibeS, gleich einer ^ftanje, unb melftbann, mie fie, mieber jum ©taube nicbcr?

Stein, nein herrlicher ift bcr Scruf meines ©cijtcs, alsgurn fcbmclgcnbcn, ärmlichen fpjfanjenlcbcn! Stein, o mein©ott, mein ©ehopfer, ben ich SSaier nennen barf, nein, ich ber*läugne Diel; nicht!

3cb begegne Dir mit ebrfurcbtoollen Schauern in bcr grünenSta^t bcr SBälbcr, beren SBtpfel feierliih über mir ertönen,mie ©cfang. 3cb begegne Dir unter ben mantenben, buntenStumenhcercn'bcS gelbes, beren füget Duft jurn funimel em*pormallt, mtc Opferbuft! Webcratl btflDu, unb überall ©ott,mein ©ott!Die Kornähre, ber ©raShalm, baSniebereEDtoosfpreeben: mir fommen oon ©ott! Die gange ^iatur ijt ein Dem*pel, in meinem ich Dieb anbeten foll unb jeber Shell/ auch bergeringftc, an biefem fteiligtfntm, prebigt Dich!