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ihn fetten ein Sterblicher crblicfen formte? SDhmtcrte ec bajuauf? Sehrte er alle Slnnehmlichfcitcn beb Sebcnö »ctfchmähcn?Vein, er wohnte gern unter bcn Sterblichen, er trug mit @c=butb ihre Schwachheiten, fogar mit ©ectcngröpe atfe if>re Ver*fotgungen unb Sränfungcn. Sr mar bet ihren Vergnügungen,fehlte in ihren frohen, gcfelligen Greifen nicht; genop bic ©iipig*feiten ber greunbfehaft: wie oft lag 3o(;anneö an feinem järiltchenHerren! ©elbfi mab baS Sehen finntich »cranmuthtgt, »erfagteer meber Slnbern, noch fteb. Sr fcfntf bcn crfreitenben SBcin inben leeren trügen ber Hochjeit ju Äana; unb memt ihm, nachmorgenlänbifcher ©ittc, baS Haupthaar mit föftlich buftenbenSeien gcfalbct marb, lehnte er cb nicht ab.

Vcin, mahrcr SbriftuSftnn unb bab Semuptfeiu gerechter @act;cmacht unmöglich fjart unb ungefällig gegen Slnberc; ftöft feinen3orn, feine Verachtung gegen Jlnbcre ein, bic nicht fo benfen,mie ich; gibt mir bab ©chmcrt nicht in bie gauft, SÄitmenfchcn,;u »erfolgen, bic ba Meinungen hoben, welche mit bcn meinigennicht übercinfiimmcn. ©ab ift nicht Sbriftubfinn, bab i(t unbitlb»famer ©totj, bab ifi gallfiichtigcr, rafenber, »on @ott ftef; cn Ufernenber Sifer! ©ab ift eine mörbcrifchc SDicnfchenfmmblicbfcit,eine Die SSerfc ©ottcb »erhecrcube Siebe ju ©ott. ©ab ifr nichtHochachtung unb ©cfüpl ber gerechten ©aepe, bic man ergriffenhat, fonbern umnäpige Hodjfchäfsung unb Vergötterung feinereigenen Stbficbtcn. ©ic grucht beb ©eiftcb ifi ja nicht £ap, Ver*folgung unb ülcrger: fonbern Siebe, ©anftmuth, grcunblichfcit.SBer Die Seit mit geuer unb ©chmcrt befchren, mer bcn Seren*Den mit fterfer unb öffentlicher ©dunacl; eines Veffern belehren,mer bic SKcnfcpcn Durch Sfloth unb Sammcr beglüefen mifl, ifiein VSahnftnniger, welcher bei Den heften Slbftchfen bie ruchlofeftenPKittcl wählt, unb feinen Vvitbcr erwürgt, um ihn »on einemgehler $u befreien, Der feinem SSBitrm fehabete.

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