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bcr iBernunft, foll ftc^ unb fann ftch allein unfer unftcrbticher©cifl in feiner bcmunbcrnbmürbigcn ©röfje jeigen. SJtirgcnbbfonfl. Er fotl nicht ©Haöc feines? Seibeb unb feiner leiblichen©efiifjlc unb Scgicrbcit fein, fonbern if;r unbefchrcinftcr Jerr.Sb xfi feine ffunfi, anbere aWenfcheit burch Ucberlcgcnljeit oott©emalt ober Einficht 311 bc(;crrfd;en. Slbcr ftch felbft beherrfchenfönnen, ben fchmcidjelnbcn ober fchntcrjliihcn Smhftnbungcn fcüicbSörperb nicht untertheinig fein, bieb ifi bab fdju'erflc SBerf, berhöchfic Sriumph beb jur gretheit unb ©elbfthervfchaft berufenen©elftes.
Sb hat SOTancher mit Jcerebmacht bic SBclt iibcrnnmbcn, aberfeine eigenen Seibenfefjaffen founte er nicht beftegeu. Er bliebein Heiner ©eifi, bicnflbar feiner niebrigen Ehrfucht, ein ©Habefeines ocrbcrbftchcn Sänbergeqeb. Eb hat -Dfancficr burch beit•Jauch feitteb Sftitnbeb SDiillioncn bchcrrfcht unb geleitet, aberfeine eigenen thicrifchen SEriebc tonnte ber Elcnbc nicht beherrfchen;er mar ber Unecht feiner motiüfiigen Gefühle, ober feines 3ornb,ober feiner Eiteffeit, unb fchlauc § 3 öfemichtc leiteten ihn nachSSitlfiir am 3aunt unb an ber gcffel biefer Saftcr.
©elbfibcherrfchung ijf bab hof)e3icl beb SBeifen, bic erhabeneEhrenflitfe in ber ©ctftermclt, mohin empor ber Ehrift firebt.
©0 laffet nun bie ©iinbe nicht I;crrfehcn in eitermfierblichen Seihe, i(;r ©chorfam ju letficn in feinenSü fic n! ruft unb bie ©timmc beb göttlichen ©orteS ju.( 3 töm. 6, 12.)
ltnb mer fennt etmab Erhabettereb auf Erben, alb ben, berimmer fich felbft in ber ©cmalt hat, unb mit reinem ©emiffenbem Settier, mie bemgiirjicn, unb bem £obe felbft uncrfchrocfcnentgegentritt? Er läfit ftch nicht burch bic entehrenben Sanbeleiten, mclche man mol;l bent ©chmäcbling anlcgt. Umfonft fuchetihr ihn burch Eoefungen ber SBottufi, ober tnreh £itcl unb ©iirben,
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