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5(t>er bon allen Smgcnben, welche itnß Religion unb Sernunft$ur ß'fltd)t machen, and; feine, welche leichter außgeübt wirb,unb baßer auch feine, wcldje allgemeiner beobachtet wirb, alsbic ffioblthätigfeit.

SSaß bocß bcm Sßfcnßhcn leister, als einen flcinen &heilfeines lleberßuffeß in aimofen ju betwanbeln unb bem Scitlcrüujuwcrfen, welker in Cumpcn gehüllt ßcß mit bemüthtger @e»berbenaßt? Siefe geringe, bem Gclenbcn freunblidj ßingeworfcne©abe mürbe bictteicht auch auf eine anbere Slrt bertßan worbenfein, ohne baß ber ©eher feinen 33erluß incrfbar empfunbenhatte; er gibt, maß er fclbfi faurn ju gebrauchen weiß. aberifl bieß nun eine £ugenb? bieß ein SScrbieitfl für unfer £ers?

3umeilett gibt man baß aimofen mit wahrer IBegicrbe, umnur ben cfelßaffett anbltcf berfrüppeltcr, ungefunber SPIcnfcßenbon ßcß ju entfernen. SWan gibt gletcßfam mie ein Sbfegelb,mit bem man fiep bon ben ©npßnbttngcn beß abßheueß unb©raufenß loßfaufen mill, welche bicDarßcttung beß ßöcßflcnQtlcnbß in unfercr §3ruß erregt hat. SBir werfen bie ©aben inben ©djooß ber Unglücflid;cn, weniger ihretwegen, alß unfert*mitten, aber bieß eine Sugenb, bie unfernt ?>erjcn bor ©otfunb unferm innern Stifter einigen SBertfj ertßeiten fann?

OTan fpenbet milbe ©aben, oft weil man fite entbehren fann,unb bann bamit bocß bie angenehme ©ntpßnbung in fid; ber*fnüpfen fann: SBie glüdltcß bin ich neben biefent Elenbcn! 2)fcbmcicbclhafte ©efüßt itnferß SBoßlfeiiiß fo reijenb, baß mirfeßon einige SOTüngßücfe aufopfern, um itnß $u berfc&affeit.®ß itnß äiemlüß gleichgültig, ob mir bie @abe einem wür*bigen armen, ober einem SBerfcßmenber unter ben Socttlcrn geben,aber biefe art ber fBarmßerätgfeit eine wahre Qfhrißcntugeub?

Sßfancßcr reicht bem Slchenben gern baß aimofcn, weil er bonßfattir ein weiches f>ers hat, melcheß leicht bont wahren ober ge=