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rangen nnfercr eigenen Staturfriebc , ober unfercr beionbern Siebefür einen ober ben anbern fPZettfehen befriebigten? — So be*fdjmerlid; and) einer SDhtttcr bic crfle Verpflegung unb ©rsicljungihrer Säuglinge fein mag: toirb jte jemals Slnfpriit^e auf Sanfbafiir »on fiinbern machen, benen fte folchcS tf;eils aus Pflicht*gefüf;t, ttjcils aus Sebürfniß unb Stets angeborncr miittcrlidKrSiebe tfjat? (SKatth. 5, 46.)
91ocf> geringer mirb für feben SB3ol;Ttf>äter ber Slnfprwb aufSrfennflichfeit fcfjoit baburch, wenn er überhaupt Jlnfprnd;auf Gcrfcnutlid;f eit ma^i. Senn mohltf;»n, um'mieber5 u befommen, helft nt(|t mohltfmn, nic^t gütig ober oerbientum ben Slnbcrn fein, fonbern einen bloßen Saufet »on @cfäl«ligfcitcn für ©efäHigfcttcn anbieten, gättcjl bu bet Germeifungbeiner Sienjic bem Slnbcrn »eine 2tbftc§»t offenbart: wer weiß,ob er ben Saufet; angenommen t;aben mürbe; ob er nicht »iel*mef;r gcgrünbctc ilrfad)e gel;abt l;ätte, beiitc »ermcintc greunt*ffhaft abjumcifen. 2Bcr ba gibt, um mieber ju empfangen, »onbem barf gefagt werben, maS 3efuS Ghrifius »on jebem f>cud) sler fagt: SBahrlich, er (tat feinen Sohn baf;in. fSKaitl). 6, 2.)
prüfen mir uns nur, ob mir bei Srmcifung »on ©cfätlig*feiten nicht fd;on bic ficimliefje Hoffnung ober Slbftchi auf Ver*gcltung hegten? — hatten mir fte nid;t, mic fönnen mir unsbann über Unbanf unb Vergeffenhcit bcfchmercn? 2Btr wolltenja aus unfercr £>ilfeleißung beut Slnbcrn feine Sd;ulo mad;en,bie er früher ober fpätcr mieber abtragen fotlte. 9täl;rten miraber fotdfe 21bfid;t, fo Ratten mir großes Unrecht, bemSlubern, ohne feine ©inmitligung, eine Sd;itlb aufjubürbeit, bieer »ermüthtich jurüifgcmtefcn hätte. Senn cS ift Sebent, berempfängt, angenehmer, bie Sebingungen jit fennen, unter wcl*'d;cn er annehmen folt, als ju ermarten, maS bercinft berSlnbere bafiir in fel;r ungelegener 3cit forbern tonnte.