159
SSewcif’ idj meine ©iite,
@0 fei mit im ©emütljcSJidjt «stols uni $v«^Ictci.
Stic witf idj bie bcfdjämcit,
®ie ®utcä »oit mit nehmen;
©leiit $etj fei fieiä »011 So^nfu^t ftei.
SBemt iäj beä ®imfcä Seihtegilt äöoljftljtm auc 9 entbehre,
@o tt>ilf iib boc& nidjt tub’n©feidj ®ir, auc 5 ungcfeljeii,
®en äitmcit ticijiiflc^cn.
Unb unbetbtoffcit woI)Ijittljmt!
ijl fiifer, ju geben, atd ju nehmen. 9 lur bie allerge*meittfe ^abfueft frfjämt jtd; nicht, immerbar anjunefnten, unbfennt toaö £od;gefübl nicht, melehed im Sludthcilcn ber greuben liegt.
©d ifi füfer, ju geben, alö ju ttebmen. ©blcrc 9J?enfchenmeiben fogar, SBoflthaten ju empfangen, auch wenn fte berfelbenbebiirffig mären. @ie fd;ränfen ftd) lieber ein. @ie »erlagen ftd;SllleS, um nic(>t ihrer llnabhängigfett entfagen ober bad fchmerj»hafte ©efitbl tragen ju muffen, bad empfangene Oute nifht er»wiehern 51t fönnen.
©d ift fiifjcr, ju geben, ald 31t nehmen. SBcr ba gibt, l;at beitjHtlen ©enuf bed Scmnftfcind, trgcnb ein fleineö ober gröfered©IticE beförbert, unb ft'd) baburif irgenb ein £ers »erbinblid; ge»mad>t ju haben. SBcr ba nimmt, trägt imtnerbar bie ungefällige©rinncrung, et fei etneö Slnbern ©tpulbner; er fühlt bie SOTengefeiner Scrpfiücbtungcn »ergröfert, ttnb eben baburd) feine grei»peit itnb Unabbängigleit mehr ober weniger beengt, audj wennber ©eher wirtlich auf feine ©rwieberttng beö gcleiiieten ©Utenbenft.
Obwohl 3eberntann weif, baf Sanfbarfeit eine ber heilig*