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5 (1853)
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Stuc^ feine 3iingcr Waren daher aus dem armem 35oIt gewählt.StuS ihrer ehrwürdigen ßtiebrigteit erhob er fie ju Sehrern undScglüdern einer ganjen Seit.

Ob mtn gleich 3efuö ben ©tolj und olle gehler der Steifheit»erachtete, hat er doch nicht den Stcichthum, die älnnehmlichfeitendes SebenS, den ©enuß edler und fchöncr ©aben ©ottcS »erachtet.3US ein frommes grauenjimmer ihm cinfi mit den läßlichen ©al*ben des SHorgenlanbcS das heilige Haupt nefcte, jürnten feinejur ©parfamfett gewöhnten ©djüler und fprachen: So^u dieferSUtfwanb? SBoju dient er? OiefcS wohlriechende Saffer hättetheuer »erlauft und das daraus gclöfcte ©cid den türmen gege*ben werden tönncnl (-Matth. 26, 9.) S h r i fl u S aber fprad):©ie hat ein gutes Ser! an mir gethan. 25ie Slrntcnhabt ihr allezeit bei euch, mich aber nicht allejett.

Such heutiges £ageö haben noch diele rcchtfchaffcne, fromme©(wißen ein gerechtes SSorurthctt gegen den Aufwand des Sleich*thumS, gegen Fracht in Kleibern und ©eräthen, gegen die mitfofibaren ©peifen befc|tcit SEißhe, gegen den Ucberßuß in benHaushaltungen, gegen die mit großen Itntoftcn aufgeführtengjrachtgebäube, gegen die fhettern iScrgnügungöartcn, gegen bicwechfclnbcn Moben der Kleidung, gegen bic jahlrcicßc -Diener»fchaft der Vornehmen und gegen andere Sachen des fogenanntenSurus ober Aufwandes.

©ie tadeln btefen Slufwanb; ftc glauben, nur in itrengcr ©nt*haltung alter Scguemlichfeiten, in Entfernung »on allen äußern3ierrat(;en, in tßermetbung aller toßbarteit ber Kleidung, derSoßnung, des®cräths, der ©peifen unb ©etränle, beßehe daswahre ©hrißenthum, oder die wahre SSerläugnung feiner fclbß.

©ie fagen, wie die Siinger einß ju 3efu: SBoju bienet btefettüufwanb? 3hr gehet in ©old unb ©cibc: Warum »erlauftihr nicht euern ©chmucf, um diejenigen tlnglücflichen ju befleidett,