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5 (1853)
Seite
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baft »iclteicht bei* Seftfc biefer Siiter ißn ober bic ©einigen umfcf;tt>ar ins SJcrberhcn fliehen tonnte; ohne ju bebenten, baft basOute, toaS Jtnbcvn miberfeihrt, SBerf linb @abc bei göttlichenfBorfcftung ift, bic beffer atö bei SBeifcfte unter ben ©tcrblichentocift, was ben SÄcnfcftcn hcilfant ift. Ser SWiftgüttftige tabettmit jebem feiner ©ettfflcr bie flaue ©ottcö; mürbe Sltlcö attbersgeftatten unb bcrihctlcn, als ber ©eftöpfer; möchte ben Steter»gerechteren unb 2 l(lcrhciltgftcn nur junt SBctfjcttg unb Steuerber ihm anflcbcubcn Seibenfchaftcn machen. SBic fottte ich tiefenÜBahnfimt ber ©tcrbtichcu nennen, ber an Empörung gegen basmeltbcherrfthcnbe ©cftictfal, an SOTurren gegen bie himmtifchetBorfeßung grenzt? ©bitte ich ihn SBeiSheit nennen? Stein,ift ©chmächc, ift Äranfheit beö SBerftanbeö.

Ser Steibifefte ift borcilig in ber Senrtheifung anberer ften»feften unb ihres ScriftcS. Sr, ber ftch fctbft noch nicht flenugfennt, wagt es, über bic Serbtenfte Stnbcrcr abflitfprccßen. ©smag fein, baft ber, mcfchem bu fein ©tiief miftgönnft, gehlerhabe, große gehler aber fattnft bu auch feine Sugenben »er»täugnen? SBicKcicht fennft bu feine guten ©igenfehaften nicht;aber helft btt bief; fchott fo angelegentlich um fte befümntert, alsum feine fabelhaften ©eiten? ©ieße, uiellcicht mtegt in ©otteSunb anberer Sftenfehen Slugeu baS Sitte an ihm feine SJfcingclauf. 2Bie ntafteft bu bir an, ißn fo ftrenge 51t richten? SBctßtbu, tute bu beftehen tuiirbcft, tuenn tnaubith prüfen unb richtenfolltc? Schon eine Untugenb, bie ich an bir fennc, machtbichöicl fcl;lechtcr, als ber ift, beit bu haffeft, tucil cs ihm beffevgeht, als bir, unb btefe Untugenb ift betn Steib.

SßicUeicht l;aft bu Stecht, baft ber, welchem bu fein ©tiiefitüftgötmft, fchtuach unb eitel genug ift, ftch nun über bieß er»heben, ocrcichtltch auf bich nicbcrbticfcn ju motten. Stber tuie mür»beft bu auf ihn fchaucn, tote tutirbeft bu ihn bebanbetn, tuenn