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5 (1853)
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mm ©freit, manche bittere Stugcnblicfc crfpavctt. @o Wirft bttwaOrf;afitg, wie ein fiinb 3efu, wohltätig um bid; bet wirten,©o wirft btt bcn Unoollfommcuen mit feinen Sftängcln alten cr=tragen, ttttb feibft bcinc geinbe lieben tonnen.

SBaruntabcr, ®ott, Sn Sangmütbigcr, ülllgncibtger, ältlbarm»bcrjigcr, warum fotlte ich nicht mit bulbcnber fKenfcbenliebe bicgebier tmb ©cbwacbbeiten meiner fpfttbrübcr ertragen? £aft Sunicht feibft ©ebutb uttb üiadtfubt mit unfern ©iinben unb?iffe=tbaten? Trägft Su nicht feibft mit ©c{wnung bte Sßerirrungenbeiner @cfcl;öpfc ? ©abft Sit nicht »on meiner fiinbbeit an mitSiebe itnb ©nabe auf mich berab, auch wenn td; mich noch fooft gegen Std; »erfiinbigte? äßte, folltc ich nun gegen fchwad;e,gcbrcd;lid;c SWcnfchen unbulbfamer fein, atd Su bift, o 2ltlcr=beiltgficr? ffißcbe, wenn Su unferer ©iinben willen jürnen,wenn Su über itnferc SKiffctbatcn mit imö ind ©eriebt gebenwollteft! fficr tonnte »or Sir befteben? Sfficr tonnte fagen:2tber ich bin rein!

Sulbcnbc 3ttcnfd;cnliebc, o btt freunblicbfte unter ben (Sf>rtftcn=tugenben! ich öffne bir mein $>crä. Su follfi cd bewobnett,unb mir aud) in biefer SBelt »oller UiwoUfommcnöeitcn unbSDMngcl bauerbafte ©liidfcligteit bereiten. Senn woher fo»icl £>afü, ©treit unb .3mictracl;t unter 33riibern? ÜBober fo»ictc Un»crträglid;tcit unb ©clbflguäferci unter ©begatten? 2Bo«ber fo »iele OTtfibettigfcitcn unb Trennungen unter 23lutdöcr=wanbten? 2ld;, fte fönnen ibre gegenfettigen gebier unb©d;wad;bcitcn Weber oblegen, nod; mit berjenigen ©Corningertragen, bie bent licbcnbcn £erjen bed (S^riflcit gejiemt.

Unb wenn bitrd; bcletbigenbc ©d)wad)bcitcn, burd; anftöftged,fräntenbed Setragen mein Unwille unb ÜKtfimutb gegen bie=ienigen gereist wirb, mit benen id; beifamnten leben muß, wennich tabclbaft meiner eigenen Pflichten gegen Tabelbafte »ergeffe:V. 4