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3 (1853)
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bald eine große Lust, zum Schatten sich wieder ein erhebendesLicht gesellen. In diesem wohlthucnden Wechsel erkenne die ewigwaltende Liebe deines Vaters bis zur letzten deiner Stunden.

Hast du die Liebe Gottes in deinen vorigen Jahren erkannt,so gehe dann hin, und glaube jedes Jahr und jeden Tag festeran sie, und dein Glaube wird dir helfen! Und mit den drohendenGefahren wird dein Muth steigen; denn du kennst den, dessenGüte für dich wacht. Und rufen wirst du mit jedem Gläubigen,rufen mit David: Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eineHilfe in den großen Nöthen, die uns getroffen haben. Darumfürchten wir uns nicht, wenn gleich die Welt untcrginge und dieBerge mitten ins Meer sanken; wenn gleich das Meer wütheteund wallcte und von seinem Ungestüm die Berge cinsänken. DerHerr Zebaoth ist mit »ns, der Gott Jakobs ist unser Schutz.Sela. Kommet her und schauet die Werke des Herrn, der aufErden solches Zerstören verrichtet; der den Kriegen steuert inaller Welt; der Bogen zerbricht, Spieße zerschlägt und Wagenmit Feuer verbrennt. Seid stille und erkennet, daß ich Gott bin!(Ps. 46, 1 - 11.)

Du, Herr, Du Alleingcwaltigcr auf Erden, wie im Him-mel, Du bist Gott, bist mein Gott! Ich habe Dich erkanntin den Begebenheiten meiner bisherigen Jahre. Ich habe Dicherkannt in Deiner unendlichen Macht, oft mit Entzücken, oftmit Beben. Darum bist Du meine Zuversicht, meine Hoffnung.Mein Muth wanket nicht, denn ich halte mich an Dich, mögendie Wetter des Schicksals noch so gewaltig um mich her toben.

Unverzagt trete ich in die Tage des neuen Jahres ein. Viel-leicht bringt einer dieser Tage mir Elend, Flucht und Armuthich werde das Schwerste mit Gleichmuth tragen, und denken,daß Du, Allwciscr, mich, Dein Kind, prüfen wollest, ob ichmehr hange an Dir oder an den Bequemlichkeiten des sinnlichen