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aller Völker cmporsteigen. Ja, sprach er, Himmel and Erdewerden vergehen, aber meine Worte vergehen nicht!(Luk. 21, 33.)
Mnthig folgten ihm nun die Scinigen, mit Glauben an seineerhabene Verheißung haltend. — Er sagte ihnen Schmach undElend vorher, kündete ihnen an, daß sic seines Namens willenvon allen Völkern gehaßt, daß sie ermordet werden würden.(Matth. 24, 9.) Doch dies erschütterte ihre Stärke nicht. Siefolgten ihm mit Entschlossenheit. Er hatte ihnen ja auch dieschönste der Verheißungen crtheilt: Wer beharret bis ans Ende,der wird selig!
Aber wie ward ihnen, als sie nun den göttlichen Prophetenaus ihren Armen gerissen und zur schändlichsten und martcrvoll-sten aller Todesartcn hingcschleppt sahen! — Freilich, auch sich selbsthatte er dies schreckliche Loos vorher verkündet — er mußte denWeltcrlöscrtod sterben. Er mußte zur Begnadigung des Juden-thums und zur Erfüllung des mosaischen Gesetzes das letzte undköstlichste Opfer werden, welches sich für die Welt und zur Aus-söhnung ihrer Sünden hingab. — Wie ward ihnen, als sie ihnzwar wieder vom Grabe erstanden und unter sich wandeln sahen,bald bei diesem, bald bei jenem erscheinend, dann aber plötzlichverschwindend, den himmlischen Wohnungen zueilcnd, aus denensein Geist stammte? Wie sollten seine Weissagungen in Erfüllunggehen, da er nicht mehr mit ihnen war, und sie nun Hilfslosund schüchtern, gleich Fremdlingen, in der Welt allein standen?Und doch hatte er gesprochen: „Himmel und Erde werden ver-gehen, aber mein Wort bleibet ewiglich!"
Hundert und zwanzig treue Seelen waren nach Jesu Heim-kehr zum Vater von den Tausenden übrig , geblieben, die ihmeinst, dem Auserwählten, das fröhliche Hosianna! gejauchzethatten. Nur diese hielten noch, harrend auf die Erfüllung seiner