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3 (1853)
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stm aus, die von den Meinungen morgenländischer Gelehrtenmancherlei in ihre Religion einmischten. Für diese ist auch vor-züglich der erste seiner noch vorhandenen Briefe bestimmt gewesen.Es findet fich einiges darin, welches demjenigen dunkel und un-verständlich sein kann, der mit den Lehrsätzen der morgenländi-schen Weltweisen damaliger Zeit nicht Gelegenheit gehabt hat,bekannt zu werden; doch ohne etwas davon zu wissen, kann mandiese Schriften dennoch wohl verstehen.

Obwohl nun dasjenige, was unser Heiland und Erlöser inseiner Menschheit auf Erden von sich und von den Mitteln zuunserer Beseligung geredet und gelehrt hat, nirgends reiner ge-schöpft werden kann, als in den vier Evangelien, wo seine eigenenWorte angeführt, seine Predigten zu Volk und Jüngern nieder-geschrieben sind, so bleiben doch auch die Briefe der Apostel allevon ewigem Werth für die Erkenntniß der christlichen Religion.Denn diese Briefe, obgleich unter sehr abwechselnden Umstän-den, und an sehr verschiedene Gemeinden und Leute geschrieben,wo bald mit Personen geredet wird, die vorher Juden, bald mitandern, die vorher Heiden waren, haben doch alle genaue Ver-bindung mit Jesu Worten, find von Jesu eigenen Schülern ver-faßt, und vom reinsten, heiligsten Geist eingegeben worden. Allediese Schriften des neuen Bundes wurden von den Christen derersten Jahrhunderte schon sehr früh gesammelt, und in den Ge-meinden öffentlich vorzulescn verordnet. Auch die OffenbarungJohannis gehört zu ihnen, ein Buch voller erhabener Schil-derungen und kühner Bilder, deren Sinn aber für rins dunkelgeworden, also daß es schwer, ja fast unmöglich wird, ihrenInhalt zu deuten. Es ist dies, wiewohl vergeblich, zu allenZeiten und von den größten Gottesgelehrtcn versucht worden.Doch keiner hat den geheimen Sinn aufgeschlossen, und wer cs