ton, jetzt Frau Mac Corkindale, und ihrer ehmaligen Reisege-fährtin ein freundschaftliches Verhältniß und ein Austauschvon Höflichkeitsbezeigungen stattgefunden.
Jeanie nahm der Kleinen das bestrittene Papier aus derHand, um selbst zu sehen, in wie fern cs ein schicklicher Ge-genstand für ihre Forschbegier sei. Wie betroffen ward sieaber, als sie auf dem Titelblatt las: „Die merkwürdige Rede,das Geständnis und die letzten Worte der Margarethe Mac
Craw oder Murdockson, welche den.Anno i7Z7 auf dem
Harabeeberge bei Carlisle hingcrichtct worden."
Es war in der That eins jener Papiere, welche Archibaldvorlängst von einem Krämer erstanden, und Dolly Dutton ausweiser Sparsamkeit in ihren Reisekoffer gepackt hatte- EinigeAbdrücke waren noch zu Jnverary in irgend einem Winkel lie-gen geblieben, bis Dolly sich ihrer bediente, einen vorzüglichgerathenen Käse als Geschenk nach Knocktarlitie zu senden.
Schon der Titel des Blatts reichte hin, Jeanie's Aufmerk-samkeit zu fesseln; doch der Inhalt selbst scbien so wichtig,daß sie sich von den Kindern losmachte, die Treppe hinauf zuihrem eigenen Zimmer eilte, und sich dort einriegelte, um ihnohne Unterbrechung zu lesen.
Die Erzählung besagte, Margaretha Murdockson sei wegeneiner Beraubung undMordthat hingerichtet worden, die sie zweiJahre früher in Gemeinschaft mit dem berüchtigten Franz Le-vitt und Thomas Tuck, gewöhnlich Tyburn Thoms genannt,begangen; und für welche Elfterer bereits früher die Todes-strafe erlitten. Auf des letztgenannten Mitschuldigen Zeugnißgegen sie, sei ihr das Urtheil gesprochen worden, doch habe siesterbend ausgesagt, daß er selber eigentlich den Todeöstreichausgeführt habe.
Ein kurzer Bericht ihres sündhaften Lebens folgte- Sie