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Sich einige Schadloshaltung für das ängstigende Gefühldieser Augenblicke zu verschaffen, wollte Jeanie wenigstens soviel als möglich von dem Schicksal ihrer Schwester zu erfah-ren suchen, und sie wagte daher eine Frage über den Gemahljener bewunderten Frau.
„Er ist sehr reich," erwiederte der Herzog; „von einemalten Hause und wohl erzogen; doch bei Weitem nicht so be-liebt als seine Frau. Er hat etwas Finsteres und Launen-haftes. Er soll in früheren Jahren ein Wüstling gewesensein, und seine Gesundheit hat gelitten; doch ist er noch im-mer ein hübscher Mann."
„Bewundert er seine Gemahlin auch so sehr als Fremdesie bewundern?" fragte Jeanie mit leisem Ton.
„Er soll sie sehr lieben," sagt man. „Allein ich habe be-merkt, daß sie ein wenig zittert, wenn er sein Auge auf sierichtet, und das ist kein gutes Zeichen. — Doch es ist sonder-bar , wie diese Aehnlichkeit mit Lady Staunton sich mir auf-drängt. Man sollte schwören, Sie wären Schwestern."
Jeanie konnte ihre Bewegung nicht länger verbergen- DerHerzog glaubte sie durch ein unwillkürliches Erinnern an frü-here schmerzliche Ereignisse veranlaßt zu haben, und es thatihm weh. Doch batte er zu viel Welt, sich zu entschuldigen,und eilte nur, das Gespräch auf einen andern Gegenstand zulenken.
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