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glückliches; und es bedürfe einiges Kreuzes in dieser Welt,damit man erinnert werde, es gebe noch eine zukünftige bessere.
Das Erste waren Streitigkeiten über Kirchcnsachen, diezwischen ihrem Vater und Butler verfielen, und sie oft völligentzweiten. In solchen Fällen machte Jeanie die Vermittle-rin. Sie hörte die Klagen Beider an und entschuldigte eher,als daß sie vertheidigte.
„Ihr mögt wohl Recht haben, lieber Vater," pflegte sienach seiner langen Auseinandersetzung ihres Vaters zu sagen,„aber Ihr kommt doch heute zum Mittagessen herüber? DieKinderchen sehnen sich recht nach Euch, und weder Rüben nochich können ruhig schlafen, wenn Ihr böse seid."
„Ei, böse nicht, Jeanie. Gott verhüte, daß ich auf Dich,oder Einen, der Dir lieb ist, böse sein sollte." — Und er zogseinen Sonntagsrock an und ging zum Pfarrhause.
Ihrem Manne stellte sie mit zarter Schonung das Alterseines Schwiegervaters, seine beschränkte Erziehung, seineschwer zu besiegenden Vorurtheile, seine mannigfachen Leidenvor. Und Butler zu besänftigen, wurde ihr nicht schwer.
Jeanie's zweiter Kummer war die gänzliche Unbekannt-schaft mit dem Schicksal ihrer Schwester. Beinahe fünf Jahrewaren verstrichen seit jener nächtlichen Zusammenkunft an demUfer der Insel Roseneath. Effie hatte versprochen, wenn sielebe und es ihr wvhlgehe, wolle sie von sich hören lassen. Sowar sie denn todt oder im Elende, da sie ihre Zusage nichtgehalten. Ihr Stillschweigen war von übler Bedeutung, undgab Jeanie, welche die jugendlichen Jahre des schwesterlichenZusammenlebens nie vergessen konnte, die peinlichste Besorg-nis wegen ihres Schicksals. Der Schleier, der cs bedeckte,wurde endlich aufgehoben.
Eines Tages, als Butler mit dem Hauptmann beim Tric-