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gesagt, hatte der Herzog in jener Zeit sich den Maßregelnder Regierung widcrsetzt, und es war allgemein angenom-men , daß er bei dem königlichen Hause nicht in Gunst stehe-Die Königin Caroline hatte es sich aber zum Grundsatz ge-macht, gegen ihre Anhänger so viel Vorsicht zu beobachten,als könnten sie einst ihre Feinde werden, und ihre Gegnermit solcher Feinheit zu behandeln, als ob sie sich nach ihremWillen fügen würden. Ihr Gewicht in Regierungsangelegen-heitcn war ungemein groß. Der König, mehr Krieger alsStaatsmann, ließ sich völlig von seiner klugen Gemahlin lei-ten, obgleich er sich öffentlich den Schein geben wollte, nurnach eigenem Willen zu handeln.
Bei vielen Annehmlichkeiten ihres Geschlechts besaß dieKönigin einen männlichen Geist. Sie war stolz, und konnteAcußerungen des Unwillens nicht leicht unterdrücken, dochsuchte sie Uebercilungen dieser Art schnell wieder gut zu ma-chen, sobald ihre Klugheit über ihre Leidenschaft siegte. Sieunterhielt geheime Verbindungen mit solchen, die öffentlichnicht gut mit dem Hof oder mit dem ersten Minister RobertWalpole standen. Hiedurch lenkte sie die Fäden manchesverborgenen Staatsgewebes, und konnte oft verhüten, daßUnzufriedenheit nicht zum Haß ward und Widerstand nicht inEmpörung auüartete. Auch mit dem Herzog von Argplehatte sie nicht ganz brechen wollen. Seine hohe Geburt,seine großen Fähigkeiten, sein Ansehen bei den Schotten, dieMöglichkeit, daß er sich an die Spitze der Unzufriedenenseines Vaterlandes stellen könne, machten cS nvthwendig,sich einigen Einfluß auf einen so wichtigen Mann zu erhal-ten. Caroline benutzte zu diesem Zweck die Vermittlung einerFrau, deren günstiges Vcrhältniß zur Gemahlin Georgs desZweiten etwas ziemlich Ungewöhnliches hatte.