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„Kennst Du denn einen von des Herzogs Leuten?"
„Nein, Herr."
„Ihr Gehirn muß doch etwas gelitten haben," dachte derPfarrer, »sonst könnte ste sich unmöglich auf eine solche Ein-führung verlassen. — Nun wohl," sagte er laut, „ich darfden Grund Deiner Reise nickt wissen, und so kann ich Dirauch keinen Rath crthcilen- Allein die Wirthin des Gasthofsin London, wo der Wagen anhält, ist eine sehr anständigeFrau; ich wohne zuweilen dort, und will Dir eine Empfeh-lung an sie mitgcbcn."
Jeanie dankte ihm mit ihrer besten Verbeugung für dieseGüte. „Mit dem Brief von Sr. Gnaden," sagte sie, „und ei-nem andern von der würdigen Frau Bickerton in den siebenSternen zu Aork, würde es ihr ohne Zweifel ganz gut gehenin London."
„Und nun wirst Du vermuthlich so bald als möglich fortwollen?"
„Wäre ich in einem Gasthof, oder an einem andern schick-lichen Ruheplatz, so würde ich meine Reise nicht fortsetzen amTage des Herrn. Allein ich gehe einen Weg der Barmher-zigkeit, und so wird es mir, hoffe ich, nicht zugerechnetwerden."
„Du kannst den Abend bei Frau Dalton zubringen, wennDu willst; doch wünsche ich, daß Du Dich nicht ferner mitmeinem Sohn cinlassest. Er ist auf keinen Fall ein schicklicherRathgeber für Dich "
«Ew. Gnaden haben vollkommen Recht darin- Es geschahauch nicht mit meinem Willen, daß ich so eben mit ihm sprach.Ich wünsche zwar dem jungen Herrn alles Gute, doch wollteich, ich sehe ihn in meinem Leben nicht wieder."
„Wenn Du willst," setzte der Pfarrer hinzu, kannst Du