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Mit diesen Worten verließ sie das Zimmer, ohne auf einschwaches: „Aber Jeanie, Jeanie, Mädchen, bleib!" zu hören.Mit hastigem Schritt durcheilte sie den Hof, um ihre Reisezu beginnen, und in ihrem Busen glühten Scham und Un-willen, wie jeder Hochgesinnte sie empfindet, wenn er um eineGunst gefleht, und unerwartet zurückgewiesen worden. Alssie des Lords Gebiet hinter sich hatte, und wieder auf derLandstraße war, wurden ihre Schritte langsamer, ihr Zornverflog und gab der Besorgniß Raum. Mußte sie sich wirk-lich nach London hinbetteln? Oder sollte sie zurückkehren,von ihrem Vater Geld zu fordern, und sich so der Gefahreines bestimmten Verbots ihrer Reise auszusetzen? Nur dieseWahl blieb ihr übrig; und langsam schritt sie vorwärts, im-mer noch zweifelnd, ob es nicht besser sei, umzukehrcn.
Während sie sich in der Ungewißheit befand, hörte sie denHuffchlag eines Pferdes hinter sich, und eine wohlbekannteStimme rief sie beim Namen- Sie sah sich um und erblickteStummendeich selbst, der in Schlasrock, Pantoffeln und Tres-senhut wunderlich genug auf seinem ungesattclten Klepper da-saß. Zn dem Eifer ihr zu folgen, hatte er sogar die Hart-näckigkeit dieses eigensinnigen Thieres überwunden, und esgezwungen, den Weg zu gehen, den sein Reiter wählte —ein Zwang, den es sich jedoch mit allen Zeichen des Wider-willens unterzog, indem es den Kopf drehte und bei jedemSchritte vorwärts eine Seitenbewegung machte, die seinegroße Sehnsucht umzukehren verrieth, ein Verfahren, dem derLord nur durch ein unablässiges Arbeiten mit den Fersen undder Peitsche entgegcnwirken konnte.
Seine ersten Worte, als er Jeanie erreicht hatte, waren:„Jeanie, man sagt, man müsse ein Mädchen nicht gleich beimWorte nehmen."