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Endlich waren die Augenblicke dieses Zwanges zu Ende.Die dumpfballendc Glocke des St. Gilesthurmes kündigte dieletzte Stunde vor dem Beginn der Gerichtssitzung an. Jeaniestand auf, legte ihr Manteltuch an, und machte andere Vor-bereitungen zu einem weiten Wege. Einen seltsamen Gegen-satz bildete das Feste, Sichere ihres ganzen Benehmens mitder schwankenden Ungewißheit, die sich in jeder Bewegung desVaters offenbarte. Jeanie wußte genau, was ihr zu thunoblag, und sie hatte alle nothwendigen Folgen dieses ThunSberechnet. Deans dagegen, mit so vielem unbekannt, wurdevon Zweifeln gequält, was wohl die eine Schwester sagenoder schwören dürfte, oder was ihr Zeugniß zur Rettung derandern beitragen könnte.
Aengstlich beobachtete er jeden Schritt seiner Tochter, bissie, in dem Augenblick, wo sie das Zimmer verlassen wollte,mit einem Blick des bittersten Schmerzes nach ihm zurücksah.
„Mein theures Kind," sagte er, „ich will" — das hastigeSuchen nach seinen wollenen Handschuhen und seinem Stockergänzte, was seine Lippen unvollendet gelassen.
„Vater," sagte Jeanie in Erwiederung auf das, was seineHandlung aussprach, „es wäre besser Du thätest es nicht."
„Mit Gottes Hülfe," sagte Deans fester, „will ich denWeg antreten."
Und seiner Tochter Arm unter den scinigen nehmend,ging er mit ihr hinaus, und so rasch vorwärts, daß es ihrschwer ward, gleichen Schritt mit ihm zu halten. Ein klei-ner Umstand, der jedoch von der Verwirrung seines Ge-müths zeugte, hemmte seinen Lauf- „Deine Mütze, Vater?"sagte Jeanie, die sein graues Haar unbedeckt sah. Mit leich-tem Erröthcn, als schäme er sich dieses Vergessens, kehrte erum, nahm seine große blaue Mütze, und trat dann am Arme