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10 (1851) Der Kerker von Edinburg
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umherzvgcn; die dreifache Besatzung vor dem Wachthause;oder die scheuen, ängstlichen Blicke vieler aus den niedrenStänden, die entweder schuldig waren, oder sich auch nur inVerdacht glaubten; selbst Alles dies hatte Butler's Gedankennicht wieder zu jenem Ereigniß zurückführen können.

Keins von diesen Zeichen der Unruhe und Besvrgniß wurdeer gewahr, da er mit einem verschiedenen und für ihn interes-santcrn Gegenstände beschäftigt war, bis er vor dem Eingängestand, der jetzt, anstatt der Schlösser und Riegel, von einerdoppelten Reihe von Grenadieren besetzt mar. IhrHalt,Halt!" das geschwärzte Ansehen des thürlosen Einganges, dieWendeltreppe und die Kerker dieses Gebäudes, die jetzt demPublikum offen standen, erinnerten ihn erst wieder an dieVorgänge der verhängnißvollen Nacht. Als er den Wunschaussprach, Effie DeanS zu sehen, stellte sich ihm derselbe lange,hagere, silberhaarige Schließer dar, den er am vergangenenAbend gesehen.

Mich dünkt," versetzte er auf Butler's Bitte um Einlaß,Sie scheinen derselbe zu sein, der gestern hier war, um siczu sehen?"

Butler gestand zu, daß er dieselbe Person sei.

Und mir ist," fuhr jener fort,als hätten Sie sich erkun-digt, wann wir schlössen, und ob wir früher schlössen wegendes Porteous?"

Sehr möglich, daß ich dergleichen sagte," versetzte Bntler;doch jetzt ist die Frage, ob ich Effie Deans sehen kann?"

Ich weiß nicht gehen Sie nur erst hinein, die Treppehinauf, und dann gleich in die Thür zur Linken."

Butler ging und der Alte folgte dicht hinter ihm, mit allseinen Schlüsseln belastet, jenen gewaltigen nicht ausgenom-men, der einst die nun zerstörte Außenpforte seines Gebiets