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„Ich möchte auch gern gehen," sagte der Gutsbesitzer inängstlich bedauerndem, eifersüchtigen Tone; aber mein Gaulginge um Alles in der Welt keinen andern Weg, als vonStummendeich hieher, und ebenso wieder zurück."
„Sie können mehr für die Leute thun," sagte Sattelbaum,als sie mit einander das Haus verließen, „wenn Sie mir diedreißig Pfund schicken."
„Dreißig Pfund?" stotterte der Lord, da er jetzt außer demBereich jener Augen war, die ihn zu solcher Großmuth ent-flammt hatten; „ich sprach nur von zwanzig."
„Ja, aber nachher sagten Sie dreißig."
„That ich das? Ich erinnere mich nicht, daß ich es that.Doch wenn ich es gesagt habe, so will ich es auch halten." —Dann setzte er hinzu, als er mit Mühe seinen Gaul bestieg:„Glänzten nicht die Augen der armen Jeanie, mit den HellenThränen darin, wie Bcrnsteinkorallen, Herr Sattelbaum?"
„Ich verstehe mich nicht besonders auf Weiberaugen, Lord,"versetzte der unempfindliche Bartel, „und mache mir auch nichtsonderlich viel daraus. Ich wollte, ich hätte eben so wenigmit ihren Zungen zu schaffen. — Obgleich nicht leicht einWeib besser in Zucht gehalten wird, als meins," setzte erschnell hinzu, um keinem Verdacht gegen sein hausherrlichesAnsehen Raum zu geben; „ich gestatte kein Auflehnen gegenmeine allerhöchste Gewalt."
Der Lord sah in dieser Bemerkung nichts so Wichtiges,was eine Antwort erforderte; und so trennten sie sich nacheiner stummen Begrüßung in Frieden.
Kerker von Edinbnrg. I.
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