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Verbindung ihrer Familien führte die beiden jungen Leute sehroft zusammen; ihr früheres Verhältniß ward erneuert, dochauf eine Weise, die ihrem gegenwärtigen Alter ziemte; undsie sagten es sich endlich im Stillen einander zu, ein näheresBand zu knüpfen, sobald Butler ein sicheres, wenn auch mäßi-ges Einkommen habe. Dies war jedoch nicht so bald zu er-langen. Plan auf Plan wurde gemacht, und Plan auf Planmißglückte. Jeanie's freundliche Wange verlor den ersten Hauchjugendlicher Frische; über Ruben's Stirn zog sich der Ernstdes Mannes, und immer noch schien die Aussicht auf eine Ver-sorgung so entfernt wie jemals. Zum Glück für die Liebendenwaren ihre Gefühle nicht leidenschaftlich glühend oder schwär-merisch, und das Bewußtsein ihrer Pflicht ließ sic diese Ver-zögerung mit ruhiger Standhaftigkeit tragen.
Unterdessen führte die Zeit in ihrem Umlaufe, wie immer,große Veränderungen herbei- Stephan Butler's Wittwe wardzu ihren Vätern versammelt; und auch Rebecca, David Deanssorgliche Genossin, von ihren mannigfachen häuslichen Ent-würfen abgerufen. Am Morgen nach ihrem Tode ging Butler,seinem alten Freunde und Wohlthäter einigen Trost zu bieten.Bei dieser Gelegenheit war er Zeuge des sonderbaren Kampfszwischen der Gewalt natürlicher Zuneigung und der Festigkeit,mit welcher der Leidtragende jedem irdischen Ereigniß begeg-nen zu müssen glaubte.
Bei seiner Ankunft zu Wvodcnd wies ihn Jeanie mit nber-fließenden Augen nach dem kleinen Küchengarten. „Dort,"flüsterte ste mit gebrochener Stimme, „ist mein armer Vaterseit dem Unglück." Ein wenig erschreckt hiedurch begab sichButler nach dem Garten, und ging langsamen Schrittes aufseinen alten Freund zu, der, in einer kleinen Laube sihend, inden tiefsten Schmerz versunken schien. Er erhob seine Augen