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in Schottland, sah man deutlich, wie der gute Wille und derMuth des Volkes fast allen Mangel an Erfahrung ersetzt.
Die Magistratspersonen wurden von den Quartiermeisternder verschiedenen Truppen um Quartierzettel für Mannschaftund Pferde bedrängt. „Laßt uns doch," sagte der RubterKleinhans, „die Pferde in unsere Niederlagen und die Leutein unsre Wohnstuben nehmen, — wir können unsre Mahlzeitmit den einen und unsre Futtervorräthe mit den andern thei-len. Wir sind unter einer freien und väterlichen Regierungin Wohlstand gekommen, und nun ist die Zeit da, zu zeigen,daß wir ihren Werth zu schätzen wissen."
Laut und freudig stimmten alle Anwesenden bei, und alleStände opferten gern ihre Habe der Vertheidigung des Va-terlandes.
Capitain M'Jniyre übernahm bei dieser Gelegenheit dieRolle eines militärischen Rathgeberö und Adjutanten des er-sten Rathsmannes, und entfaltete eine Geistesgegenwart undSachkenntniß, die seinen Oheim in Erstaunen setzte, welcher,seiner gewöhnlichen Sorglosigkeit und Hast gedenkend, von Zeitzu Zeit voll Bewunderung auf ihn blickte, während er dieverschiedenen Vorsichtsmaßregeln angab, die ihn seine Erfah-rung lehrte, und Weisung ertheilte, wie sie auszusühren wä-ren- Er fand die verschiedenen Corps in guter Ordnung,wenn man die unregelmäßige Weise erwog, in welcher siezusammengesetzt waren; überdies waren sie zahlreich und vollMuth und Vertrauen. Militärische Erfahrung überwog jedochin diesem Augenblicke so sehr alle andern Rücksichten, daß selbstder alte Edle, statt daß man ihn, gleich Diognes von Sinope,ruhig sein Faß fortrollen ließ, während sich alle andern zurVertheidigung rüsteten, jetzt die Aufsicht bei der Vertheilung