mitzunchmen, weil seine Meinung von dessen Scharfsinn durchdie letzten Ereignisse bedeutend erhöhet war. Und trotz derBitten der Weibsbilder, daß der Altcrthümler zum Schutzevon Monkbarns Zurückbleiben möchte, gingen Mr. Oldbuck undsein Neffe doch sogleich auf Sir Arthur's Vorschlag ein.
Nur diejenigen, die eine solche Scene selbst mit angesehnhaben, können sich einen Begriff von dem lärmenden Gewühlin Fairport machen. Die Fenster waren von hundert Lichternerhellt, welche, erscheinend und verschwindend, die Verwirrunganzeigten, die in den Häusern herrschte. Die Weiber derniedern Stände versammelten sich und schrieen auf dem Markte.Die Landleute, aus ihren verschiedenen Dörfern herbeiströ-mcnd, sprengten durch die Straßen, theilS einzeln, theils inTruppen von fünf oder sechs Mann, je nachdem sie einanderauf der Straße getroffen hatten. Die Trommeln und Pfeifender Freiwilligen riefen zum Generalmarsch und mischten sichmit den Stimmen der Officiere, dem Schall der Hörner unddem Geläut der Glocken vom Thurme. Die Schiffe im Ha-fen waren erleuchtet und die Boote der bewaffneten Fahr-zeuge vermehrten den Lärm, indem sie Leute und Geschütz an'sLand brachten, welche zur Vertheidigung des Platzes bestimmtwaren. Dieser Theil der Zurüstungen ward mit vieler Umsichtvon Leutnant Taffril geleitet. Einige leichte Fahrzeuge hat-ten bereits die Anker gelichtet und waren in See gegangen,um den vermeinten Feind zu entdecken.
So sah es auf dem Schauplatze dieser allgemeinen Ver-wirrung aus, als Sir Arthur Wardour, Oldbuck und Hcktorsich mit Mühe ihren Weg nach dem Hauptplatze bahnten, aufwelchem das Rathhaus stand- ES war erleuchtet und derMagistrat war, nebst vielen Edelleuten aus der Nachbarschaft,versammelt. Hier nun, wie bei vielen ähnlichen Gelegenheiten