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9 (1851) Der Alterthümler
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nige derselben) mit Ihrem mächtigen Hause in Verbindung zustehen, noch (wie andere) die Gemeinheit, dasselbe zu fürchten:

wenn ich einige Nachforschungen über Miß Neville's Tod an-stellte, (ich thueIhnen weh, Mylord, aber ich muß offen sein,)

so muß ich gestehen, daß ich allen Grund hatte, zu glauben,daß sie ein sehr unverdientes Geschick ertrug und durch eine vor-gespiegelte Heirath betrogen wurde, oder daß man wohl gar harteMaßregeln anwandte, um die Beweise einer wirklichen Verbin-dung zu unterdrücken und zu zerstören. Auch kann ich selbst nichtzweifeln, daß diese Grausamkeit von Ihrer Seite, mochte siefreiwillig sein, oder durch den Einfluß der verstorbenen Gräfinveranlaßt werden, die unglückliche junge Dame zu der verzwei-felten Handlung trieb, welche ihrem Leben ein Ende machte.^

Sie sind im Jrrthum, Mr.Oldbuck, und Ihre Schlüsse findnicht richtig, wie natürlich sle auch nach den Umständen scheinenmögen. Glauben Sie, ich achtete sle selbst damals, als mich Ihrethätigen Versuche, unser Mißgeschick zu erforschen, in Verlegen-heit setzten. Sie zeigten sich der Miß Neville damals würdigerals ich, durch den Eifer, mit welchem Sie dabei beharrten, ihrenRuf selbst nach ihrem Tode zu rechtfertigen. Aber die feste Ueber-zeugung, daß Ihre wohlgemeinten Bemühungen nur dazu die-nen konnten, Licht auf eine Sache zu werfen, die zu schrecklich war,um näher erörtert zu werden, veranlaßte mich, meine unglücklicheMutter bei dem Plane zu unterstützen, jeden Beweis zu entfer-nen und zu vernichten, der die rechtmäßige Verbindung zwischenmir und Evelinen darthun konnte. Und nun lassen Sie uns aufjene Bank setzen, denn ich fühle mich unfähig, länger zu stehen.Haben Sie die Güte, eine außerordentliche Entdeckung zu hören,die ich heute gemacht habe."

Sie ließen sich nieder, und Lord Glenallan erzählte in derKürze seine unglückliche Familiengeschichte, die heimliche Vermäh-